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Vorträge 1990 - 2010

Geschichte der Vortragsreihe

Vortrag des Herrn
Dr. Wilhelm Bruckner

Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen.




20 Jahre Vorträge in Augsburg
über die Rumäniendeutsche und ihrem Umfeld


Vorträge 1990 - 2010


1990 startete auf meine Initiative in Absprache mit dem Geschäftsführer Herrn Dr. Ortfried Kotzian im Bukowina Institut eine Vortragsreihe „Die Deutschen in Rumänien“.
Die Vorträge fanden monatlich am ersten Donnerstag um 19 Uhr statt. Die Referenten wurden von den in Augsburger etablierten Landsmannschaften der Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, und Bukowinadeutschen gestellt.

1990

1. Februar, 1990 Willi Roth
Fastnachtsbräuche in Siebenbürgen.
Urzelnlaufen in Agnetheln und Großschenk – Dia-Ton Projektion


1. März, 1990 Historiker Adolf Armbruster
Die Bukowina, ein Europa im kleinen

5. April, 1990 Ersatzvortag Ortwin Kotzian
10. Mai, 1990 Willi Roth
„Die Kronenbaumfeier in Zeiden“ und
Hannelore Scheiber: „Kinder helfen Kindern“

7. Juni, 1990 Halrun Reinholz
„Temesvar – noch immer ein bisschen Klein-Wien

5.Juli, 1990
Die Sathmar Schwaben


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6. Sept. 1990 Hans Bergel
Die Deutschen in Rumänien, gestern – heute morgen

4. Oktober, 1990 Walter Konschinski
Brauchtum im Banat

8. November 1990 Studientagung
Die Umsiedlung der Deutschen aus der Bukowina, Bessarabien und der Dobrudscha.

13. Dezember, 1990 Willi Roth
Krippenspiele in Siebenbürgen


1991

10. Januar, 1991 Hans Heinz
Die deutsche Literatur des Banats

7. Februar, 1991 Dr. Ortfried Kotzian
„Aus Halb-Asien“ Der Bukowiner Karl Emil Franzos und seine Essays

7. März, Claus Stephani
Die Zipser in Oberwischau – volkskundliche Kuriositäten

11. April, 1991 Willi Roth
Dia-Tonmontage: Vom Leben in Siebenbürgen:
1. Gotik in Mühlbach, 2. Die Konfirmation im Burzenland


6. Juni, 1991 Walter Konschinski
Von der „Schlacht“ zur Kerweih“ – Bräuche der Banater Schwaben

4. Juli, 1991 Walter Wolf
Die Deutschböhmen im Banater Bergland

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5. September, 1991 Willi Roth Dia-Tonmontage
Hochzeit in Siebenbürgen

10 Oktober, 1991 Dr. Florian Müller.
Das Schicksal der Dobrudscha – Deutschen

7. November, 1991 Dr. Ortfried Kotzian
Eine Reise in die Bukowina

5. Dezember, 1991 Willi Roth
Dia-Tonmontage: Die Stadt im Osten.


1992

Ab diesem Jahr heißt die Vortragsreihe „Die Deutschen im Osten.“
Die Referaten brachten nun einen Einblick in die ganzen Deutschen Ostsiedlungsgebiete.
Folgende Referate hatten die Rumäniendeutschen und ihr Umfeld als Thema.

9. Januar, 1992 Luzian Geier
Leute – Landschaft – Leben. Winterbilder aus dem Banat

2. April, Dr. Wilhelm Bruckner
Die Siebenbürger Landsmannschaft von der Gründung bis zur Gegenwart

4. Juni, 1992 Dr. Karljosef Franz
Die Klöster in der Bukowina

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1. Oktober, 1992 Dr. Ortfried Kotzian
„Grüne Mutter Bukowina“ Rezitationsabend: Gedichte Rose Ausländer, Musik, Dias

5. November, 1992 Franz Heinz
Ärger wie die Hund (eine Novelle aus dem Banat)


1993

14. Januar, 1993 Dr. Peter Motzan
Der politische Prozess gegen die fünf deutschen Autoren aus Siebenbürgen

4. März, 1993 Prof. Dr. Rudolf Grulich
Religionen und Konfessionen in der Bukowina

6. Mai, 1993 Willi Roth
Das Burzenland im Festgewand –Dia-Ton Vortrag

2. Juli 1993
Seine Kaiserliche Hoheit Dr. Otto von Habsburg
Czernowitz oder was ist Toleranz

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9. September, 1993 Publizist Hans Bergel
liest aus seinen Werken



1994

2. Februar 1994 Dr. Konrad Gündisch, Oldenburg
„Das Städtewesen in Siebenbürgen. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“

13. April, 1994 Dr. Ortfried Kotzian und Mitarbeiter
Lichtbildvortrag „Bukowina 93 – Retrospektive

9. November 1994 Dr. Hans Barth
Der Vater der Raumfahrt – zum 100. Geburtstag von Hermann Oberth


1995

11. Januar, 1995 Dr. Ortfried Kotzian
50 Jahre seit der Vertreibung der Deutschen aus dem Osten

11. Oktober, 1995 Dr. Claus-Dieter Post, Universität Augsburg
Der Bukowiner Dichter Paul Celan


1996

17. April, 1996 Lesung Dr. Claus Stephani
„Die Märchenwelt heute – am Rande der Karpaten“

8. Mai, 1996 Vortrag mit Lichtbildern Luzian Geier,
„Mittelosteuropäische Metropolen: Temesvar"


1997

9. April, 1997 Dr. Paul Jürgen Porr, Klausenburg
Vortrag mit Lichtbildern „Klausenburg – Cluj – Kolozsvár“




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Die Anzahl der Vorträge über die Rumäniendeutschen und ihrem Umfeld wurden mir zu spärlich.

In Rumänien war, wahre Kulturgeschichte, ein Tabuthema. Um Interessenten die Möglichkeit zu geben ihren kulturhistorischen Horizont zu erweitern, eröffnete ich im Gemeindesaal der St. Andreaskirche in 86161 Augsburg, Eichendorffstraße 41, als Kulturreferent der Siebenbürger Sachsen, Kreisgruppe Augsburg, im Herbst 1997 die Vortragsreihe:

"Verständnis für Einander"

Die Vorträge finden, soweit wie möglich,
am ersten Montag im Monat um 19 Uhr stat.

Parkplätze vorhanden.




1997

6. Okt. 1997 Historiker Dr. Michael Kroner
"Die Deportation der Deutschen aus Südosteuropa."

10. Nov. 1997 Historiker Martin Rill
Diavortrag: "Siebenbürgen im Flug."

1. Dez. 1997 Wilhelm Roth
Diat. "Die Stadt im Osten".
Diat. "Krippenspiel in Martinsberg."


1998

5. Jan. 1998 Pfr. Werner Ungar
"Johannes Honterus- Reformator und Humanist."

2. Feb. 1998 Wilhelm Roth
Diat. "Fastnachtsbräuche in Siebenbürgen."

2. März. 1998 Volkskundlerin Irmgard Sedler
"Die siebenbürgische Patriziertracht im Wandel der Zeit."

6. Apr. 1998 Fam. Christian
"Konzertabend."

4. Mai. 1998 Journalist Luzian Geier
"Die Bukowina."


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2. Nov. 1998 Wilhelm Roth
Diat. "Volksfeste in Siebenbürgen."
"Repser Burgfest. Seiburger Kronenfest."


7. Dez. 1998 Hans-Joachim Acker
"Radio freies Europa."


1999

4. Jan. 1999 Otto Schemmel
"Brauchtum in Siebenbürgen" Film und "Fotoausstellung."

8. Feb. 1999 Dr. Ortfried Kotzian
"Herkunft und Schicksal der Dobrudschadeutschen."

8. März, 1999 Maria Gierlich-Gräf
"Die Siebenbürgische Tracht im Laufe des Lebens."

12. Apr. 1999 Dr. Claus Stephani
"Die Zipser im Wassertal."

10. Mai, 1999 Wilhelm Roth
Diat. "Auf den Spuren des Deutschen Ordens in Pommern."
"Schäßburg, das Siebenbürgische Rothenburg."



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8. Nov. 1999 Ing. Mathias Wiserner und Maria Schenker
"Die Siebenbürger Landler."

6. Dez. 1999 Dr. Wilhelm Bruckner>
"Das Wirken von Karl Wolf."


2000

10. Jan. 2000 Pfr. Johannes Zultner
"Samuel von Brukenthal."

7. Feb. 2000 Pf. Werner Ungar
"Stefan Ludwig Roth."

6. März. 2000 Dr. Ortfried Kotzian
"Die Sathmarschwaben."

3. Apr. 2000 Christian Agnethler
"Die Kirche der Siebenbürger Sachsen."

8. Mai, 2000 Margit Hanfland Ordenspressesprecherin
"Der Deutsche Orden gestern, heute, morgen."


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6. Nov. 2000 Pfr. J. Zultner und Andreas Nickel
"Autorenlesung mit musikalischer Umrahmung."

4. Dez. 2000 Journalist H. Bergel
"Die Politik der Siebenbürger Sachsen
in den letzten 50 Jahren."



2001

8. Jan. 2001 Dr. Wilhelm Moess
"Die europäische Landwirtschaft
mit Schwerpunkt Siebenbürgen."


5. Feb. 2001 Pfr. J. Zultner
"Die sich stolz Zigeuner nennen. Roma in Rumänien."

5. März, 2001 Pfr. Dr. Wolfhart Schlichting>
"Confessio Augustana."

2. April, 2001 Frau Annemarie Schiel
"Geschichte und kulturelle Leistung der Sieb. Sachsen.
Ein Querschnitt."


7. Mai. 2001 Klaus Gerwin Politologe
"Menschliche und politische Erfahrungen
in Rumänien, vor und nach der "Revolution."



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5. Nov. 2001 Prof. Dr. Horst Schuller
Leiter des Germanistiklehrstuhles der Universität Hermannstadt:
"Zaubersprüche" frühste Zeugnisse siebenbürgisch-deutscher Volksdichtung.
Kulturgeschichtlich sind einige besonders interessant weil sie Gemeinsamkeiten mit dem Zweiten Merseburger Zauberspruch erkennen lassen.

3. Dez. 2001 Pfr. Dr. Wolfhart Schlichting
"Die 95 Thesen Martin Luthers."


2002

7. Januar 2002 Gerald Volkmer Doktorandenanwärter
"Die Außenpolitik Siebenbürgens im 15. und 16. Jahrhundert."

4. Feb. 2002 Wilhelm Roth Diavortrag:
"Bekanntes und Unbekanntes von kunsthistorischen
Sehenswürdigkeiten aus Siebenbürgen."

Diabericht von einer Rumänienreise 2001 - Teil 1

4. März 2002 Günter Volkmer
"Der Schwarze Kirche Prozess in Kronstadt Siebenbürgen 1958"
Bericht eines Betroffenen.




Referent: Günter Volkmer und sein Publikum.

Sbz. Kreisgruppe Augsburg.
Vortragsreihe "Verständnis für Einander"
Mit einer Gedenkminute an die Opfer des kommunistische Machtapparats
eröffnete W. Roth den Vortrag "Der Schwarze Kirche Prozess in Kronstadt 1958"
Referent, ein Betroffener: Günter Volkmer.

Das auch nach 45 Jahren seit der Verhaftung von Jugendlichen und des
Stadtpfarrers Dr. Konrad Möckel großes Interesse am Geschehen ist,
zeigte die große Anzahl der Besucher dieses Vortrages.
Der Referent berichtete über die Jugendstunde in der Schwarzen Kirche
die Pfr. Dr. Konrad Möckel zum Treffpunkt sächsischer Jugendlicher
ausgerichtete hatte, wobei er den Gesprächskreis von Günter Volkmer und
dem aktiven Horst Depner, der bestrebt war einen Sieb. Kulturkreis ins
Leben zu rufen, und andere zur aktiven Mitarbeit zusammenbrachte. Sein
Hauptanliegen war eine Anlaufstelle zu schaffen wo sich Jugendliche
treffen und kennenlernen konnten um das weiter bestehen der Sächsischen
Minderheit über Kultur zu fördern.
Nach dem Aufstand 1956 in Ungarn erfolgtem Massenverhaftungen in allen
Bevölkerungsschichten Rumäniens wie zum Beispiel der 102 angeklagten
Ungarn aus Tg. Mures.
"Der Schwarze Kirche Prozess" war durch den Antrag des Staatsanwaltes für
die Todesstrafe für Stadtpfarrer Dr. Konrad Möckel, Karl Denndörfer,
Horst Depner und Günter Volkmer der Spektakulärste.
Der Referent berichtete über die Vernehmungsmethoden, Behandlungen in der
Haft und sonstigen Begebenheiten. Nach einer Stunde fragte er ob er
weiter vorlesen solle. Nach einer kurzen Pause ging es dann noch eine
Stunde weiter, gefolgt von 20 Minuten Diavorführung und keiner hat es
als zuviel empfunden !!

In den persönlichen Einzelgesprächen die nach dem Vortrag mit dem Referenten
stattfanden, stellte es sich heraus, das der Vater eines Anwesenden, der in
der Haft starb mit dem Referenten zusammengekommen war. Eine Siebenbürgerin
sagte dass sie seit den Krieg hier ist, habe aber nie von diesen Prozessen
gehört. Dasselbe war auch von Jüngeren zu hören die, die meiste Zeit ihres
Lebens in der Alten Heimat verbracht haben. Der Machtapparat hatte sein
Ziel durch die Verängstigung der Bevölkerung durch die Inhaftierung von
über 130.000 Personen Ende der 50er Jahre erreicht.

Wilhelm Roth hatte auch diese Veranstaltung gut vorbereitet. Er erstellte
Handzettel mit den Veranstaltungen der Vortragsreihe die er im Seniorenkreis
und Chor verbreitete. In der Presse warb er dafür und erstellte ein
Infoblatt von 4 Seiten welches er an die Anwesenden verteilte. Mit diesem
Infoblatt hat er, Namen, Jahre der Verurteilung sowie einige Straftaten
die aus Internationalem Recht keine Straftaten waren, vermittelt. Hierbei
erwähnte er auch die Jungengruppe die er 1953 in Kronstadt nach dem Modell
der Pfadfinder aufgebaut hatte und gerade dabei war 10 andere Gruppen zu
gründen und somit die Deutsche Jugend in Kronstadt zusammenzufassen.
(Auf den Dörfern waren zu der Zeit die Bruder- und Schwesternschaft nach
jahrelangem Verbot wieder im kommen) Sie besuchten die Jugendstunde in
Bartholomä bei Pfarrer Schullerus dem Roth die Gruppe zugeführt hatte.
Er organisierten Klassenausflüge von verschiedenen Schulen die sich dann
auf Waldwiesen trafen und anderes mehr.
Nur durch Zufall sind sie nicht aufgefallen. Der Machthaber wäre nicht
zurückgeschreckt eine so große Gruppe, wie die, die gerade im Begriff war
sich zu bilden, vom Militärgericht verurteilen zu lassen.

Im Zusammenhang mir dem Vortrag hatte W. Roth mehrere Bücher besorgt die
reißend Abnehmer fanden. Sie können bei HEROLD Druck- und Verlag-GmbH,
Kolpingring 4, 82041 Oberhaching bestellt werden. "Worte als Gefahr und Gefährdung"
Schriftsteller vor Gericht. ISBN 3-88356-075-8 Preis 16,50 €
"Auch ohne Zukunft ging es weiter" Horst-Peter Depner ISBN 3-88356-138-X Preis 16.- €

Einen weiterhin solch zahlenmäßigen Besuch würde Roth sehr freuen,
tut er doch alles was in seinen Kräften steht um Informationen über
unsere gewesene Heimat zu vermitteln.
R.C.


8. April, 2002 Historiker Dr. Meinolf Arensen Ungarisches Institut München
"Die Ungarn Siebenbürgens."

SbZ. Junger Historiker beeindruckte.
Mit zwei großen Taschen voller Bücher und Landkarten in ungarischer und
deutscher Sprache war er nach Augsburg angereist.
Was wir da, von einem gebürtigen Norddeutschen, über Siebenbürgen zu hören bekamen,
der sich das Wissen nur durch Studium und Feldforschung angeeignet hat,
brachte uns aus dem Staunen nicht heraus. Gruppierungen, Eigenarten,
Religionszugehörigkeit, vielseitige geschichtliche Interpretationen,
genau strukturiere Daten, Beziehungen zum Mutterland Ungarn und vieles
anderes mehr bezog Arensen in seinen Vortrag mit ein. Wenn mancher Städtenamen
nicht korrekt ausgesprochen wurde, hatten wir Zuhörer den Eindruck zwar
in Siebenbürgen gelebt, aber kaum über den Tellerrand hinausgesehen zu haben.
Die dakoromanische Theorie der rumänischen Geschichtsschreibung hinterfragte
der junge Historiker anhand neuer Argumente, die auf Linguistik und
Flurnamen basieren. Rumänische Forscher, die sich diese wissenschaftlichen
Argumente zu eigen gemacht haben, werden in Rumänien oft als schwarze Schafe
abgestempelt und haben Unannehmlichkeiten zu erdulden.

Für Dr. Arens war es ein Vergnügen vor so einem interessierten Publikum zu referieren,
dem er nicht erst beibringen musste, dass Siebenbürgen nicht im Siebengebirge ist.
Er bedauerte jedoch, dass keine Jugend beim Vortrag anwesend war.

Für uns war die Begegnung mit einem jungen Menschen mit so viel Wissen
über Rumänien einmalig und erbauend. Dass auch Nichtsiebenbürger unsere Geschichte
so gut kennen, lässt uns, die letzte Erlebnisgeneration, beruhigt in die Zukunft blicken.
Wir danken Dr. Meinolf Arens und wünschen ihm Gesundheit und viel Schaffenskraft.
         W. Roth


6. Mai, Christian Maurer, Ehemaliger Schauspieler des Hermannstädter Theaters.
"Zur Geschichte der Deutschen Bühne in Hermannstadt
zwischen 1956 und 1990"


Im Rahmen der Vortragsreihe "Verständnis füreinander hält Christian Maurer am 6.
Mai, 19.00 Uhr, einen Vortrag über die "Geschichte der deutschen Bühne
in Hermannstadt zwischen 1956 und 1990" in der St. Andreaskirche Augsburg,
Eichendorffstraße 41/Ecke Berliner Allee.
Der Referent, Christian Maurer, wird im Folgenden anhand eines Kurzporträts vorgestellt.

1939 in Hermannstadt geboren, wirkte er 33 Jahre lang an der deutschen Abteilung
des dortigen Staatstheaters als Schauspieler (Bühne, Film, Fernsehen),
Dichter und Regisseur, davon 15 Spielzeiten als Intendant (Abteilungsleiter).
Zudem war er Mitglied des Schriftstellerverbandes in Rumänien.

Einige seiner Rollen dürften dem siebenbürgischen Publikum noch in Erinnerung
sein: Mephisto ("Faust"), Marinelli ("Emilia Galotti"), Wurm ("Kabale und Liebe")
oder Posa ("Don Carlos"). Als Stückeschreiber war Maurer mit den Stücken
" Ein spätes La Paloma" oder "Das kalte Herz" (nach W. Hauff) ebenfalls erfolgreich.
Letzteres wurde in allen drei Landessprachen über hundertdreißig Mal
allein von der Hermannstädter Bühne aufgeführt.

Heute lebt Christian Maurer mit seiner Frau Rosemarie (geb. Müller),
die von 1956 - 1989 ebenfalls Schauspielerin am Hermannstädter Staatstheater war,
in Obernzell bei Passau. Er schreibt zurzeit die "Geschichte einer deutschen Bühne
in Siebenbürgen während der Jahre des sogenannten rumänischen Sozialismus",
worüber er auch am 6. Mai in Augsburg referieren wird.

(Siebenbürgische Zeitung, Folge 7 vom 30. April 2002, Seite 17)


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5. Nov. 2002 Dipl. - Ing. Christof Hannak.
"Die Zwangsevakuierung 1952 im Burzenland."
Mehrere Personen dringen in ihre Wohnung ein und fordern sie auf
innerhalb von 3 Tagen ihre Wohnung, schuldlos, zu räumen und sich
in einen vorgegebenen Ort unter Zwangsaufenthalt zu begeben.
Was das bedeutete, wird von einem Betroffenen berichtet.


2. Dez. 2002 Luzian Geier, ehemaliger Journalist der Banater Zeitung
"Die Deportation der Banater 1952 in die Baragantiefebene."


2003

13. Jan. 2003 Annemarie Schiel Diavortrag
"Ein Querschnitt durch Sieb. Sächsische Kirchenburgen."

3.Febr. 2003 Volkskundlerin Irmgard Sedler
"Umgang mit der Tracht im kommunistischen Rumänien."

Am 3. Februar 2003 hielt Frau Irmgard Sedler den ersten Teil des Vortrags:
" Die Siebenbürgische Tracht in kommunistischer Zeit."
Sie bot uns ein Spiegelbild der erlebten Zeit wobei die Köpfe der Anwesenden
immer wieder zustimmend nickten.

Angesprochen wurde die Modeerscheinung "das Auskleiden der Deutschen",
(der am Kriegsende zu 80 % dörflichen Bevölkerung) bedingt durch die
Russlanddeportation und der völligen Enteignung des bäuerlichen Besitzes.
Dagegen sprach das Festhalten am Bauernstatus durch Unterscheiden in der
Kleidung von der anders nationalen Bevölkerung, eine Unterscheidung
auf die sogar die Roma und die Siebenbürger Rumänen geachtet haben,
zum Unterschied des nicht verstehen können dieses Festhaltens von
den zugereisten "Regatlern". (rumänischen Kolonisten.) Durch die Feldforschung
als Volkskundlerin konnte die Referentin mit vielen konkreten Aussagen von
Zeitzeugen hierfür aufwarten. Gegen das Auskleiden sprach die Erfahrung,
dass man am Markt mehr Erfolg hatte, wenn man bäuerlich gekleidet war.
Anderseits, außerhalb des Siebenbürger Bodens, z. B. am Bau wo viele der
früheren Bauern arbeiteten, wurde man städtisch gekleidet eher geachtet als
bäuerlich. "Uite taranca" Zur Sprache kam, wie zum Schluss, vielfach nur noch
die Kirchentracht geblieben ist, die, trotz aller Gleichmachungsgesetze und
Industrialisierung, vielen das nationale Rückgrat gestärkt hat.

Kulturhistorisch betrachtet beginnt man heute vieles bis dahin behauptetes
anders zu sehen und stellt vor allem eine kontinuierliche Weiterentwicklung
der Bekleidung auch im ländlichen Raum fest, die vielen andersnationalen
Einflüssen ausgesetzt war und sich doch von den entlehnten Vorbildern
unterscheidet.

Heute nachdem mancher die Trachtenstücke beim Auswandern dem Zigeuner
verkauft hatte, stellt man fest dass in Deutschland unsere Sonntagstrachten
einen hohen Stellenwert haben und viele Städter die niemals Tracht getragen
haben, besorgen sich eine solche für die landsmannschaftlichen Feste.

Es folgten viele Fragen an die Referentin zu diesem interessanten Thema.
Es ist sehr wichtig das das Wort Tracht in diesem Kontext festgehalten
worden ist.

Im kommendem Vortragsjahr werden wir uns wiedersehen.

Danke für den Abend, Frau Irmgard Sedler.



3. März. 2003 Schriftsteller und Journalist, Dr. h. c. Hans Bergel
Thema: "Einblick in die Securitate Akten."

Als ein dreimal aus politischen Gründen Verurteilter,zuletzt beim
"Deutschen Schriftsteller Prozess" zu 15 Jahren, als "Feind des rumänischen
Volkes" eingestuft, hat die Securitate unglaublich viel Informationsmaterial
in Rumänien und danach in Deutschland durch Mittelsmänner über ihn gesammelt.
Unlängst hat er in Bukarest diese Akten eingesehen und wird darüber berichten.


Am Tag nach dem Vortrag erhielt ich dieses Gedicht
zur freien Verfügung von Herrn Dietrich Weber der
der den Vortrag besucht hatte.


Bespitzelt und Verraten
(Einsicht in Geheimdienst-Akten)

Freund und Feind
vereint
im Bösen?
Wer kann es je
fassen?
wer kann das je
lösen?

Buchführung
über sein Leben
und Streben,
verlogen
und zurechtgebogen.

Wieso?
Warum?
Die Antwort
bleibt stumm!

Verleumdung, Trumpf?
der Lügen Triumph?

Es steht schon
längst fest,
dass in Ost
und West
so mancher gecheckt,
ins Kitchen gesteckt
dass er
dort verreckt.

Er sollte verrecken,
der Hund.
Er
hielt nicht
seinen Mund
und tat stets
allen kund
-jederzeit-
was Menschlichkeit
und was gerecht
und was schlecht.

Und er hatte Mut.
Das war
nicht gut!
das war
gegen die Macht!
Was hatte er
sich nur dabei gedacht?

Die Wahrheit,
die durfte
nicht siegen!
man musste
ihn schnell
klein kriegen!

Die Macht
sie musste bestehen
und weiter
und weiter
so gehen

Man musste mit Dreck
auf ihn schmeißen,
bespitzel,
verleumden,
bescheißen,

Und das
steht heute fest
war in Ost
und West!

Er denkt heute nach
über das Sein
und fühlt sich
oft allein.

Wie gemein!
Man setzt sich
für andere ein
für Freiheit und Recht,
um zu helfen
und heult
nicht mit den Wölfen.
Man wehrt sich
dagegen
und steht oft
im Regen:
Wie ungerecht
ist oft
das Leben
---------

(Aus Achtung für Herrn H. Bergel)

D. Weber (März 2003)


7. April, 2003 Meta Josef Dia- Tonvorführung
"Poesie einer Karpatenlandschaft." Wanderung zwischen Bucegigebirge und Königstein im Wandel der Jahreszeiten.

5. Mai, 2003 Pfarrer Mathias Pelger, ehemaliger Stadtpfarrer von Kronstadt.
"Perspektiven der ev. Kirche und der Siebenbürger Sachsen in Rumänien."


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3. Nov. 19 Uhr, 2003 setzen wir unsere Vortragsreihe fort.

Eröffnet wird sie von Herrn Reinhold Kraus, stellv. Vorsitzender der Sektion Karpaten des DAV, mit seinem Diavortrag: "Siebenbürger in Nepal".
Vier Siebenbürger der Alpingruppe Adonis der Sektion Karpaten des DAV organisierten selbst eine Trekkingtour in das Everest - Gebiet, lernten Land und Leute kennen und erlebten das Panorama der höchsten Berge der Welt, den Himalaja. Es gelang Ihnen auch die Besteigung von 3 über 5.500m hohen Bergen.


1. Dezember, 2003 Dr. Claus Stephani
Die Juden in Rumänien -am Wegende nach 2000 Jahren?

Hand aufs Herz, was wissen wir über unsere ehemaligen Nachbarn, deren Bevölkerungszahl in Rumänien zwischen den beiden Weltkriegen fast viermal so groß war, wie die der Siebenbürger Sachsen?
Wurde uns in der Schule gesagt, dass ihre Spuren in Rumänien beinahe 2000 Jahre alt sind? Denn die ersten Jüdischen Einwohner gab es im einstigen Dazien bereits zur Zeit der Römer (2. Jh. u. Z.) Heute leben noch knapp 12.000 Juden im Land.
Der Referent zeigt und erklärt auch einige seltene Kultgegenstände aus seiner Sammlung.


2004

12.Januar, 2004 Christian Maurer und Rosemarie Müller
Gereimtes und ungereimtes aus "Alten Zeiten"


2. Februar, 2004 Dr. Irmgard Sedler
"Die Tracht" Brauchtum als Lebensbewältigung


1.März, 2004 Dipl.-Ing. Gisela Mahnkopf
"Archäologie im Landkreis Augsburg"


5. April, 2004 Marie-Luise Kotzian
"Das Osterei und seine Symbolik in der Bukowina"


3. Mai, 2004 Stefan H. Hedrich
"Transrapid"


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Am Montag 8. Nov. 2004, 19 Uhr.
setzen wir unsere Vortragsreihe fort.

Eröffnet wird sie von Studiendirektor Herrn Horst Göbbel
mit dem Vortrag mit Bildprojektion:
„...wie Wanderzigeuner am Wegrand...“
Nordsiebenbürger Sachsen 1944-45


Siebenbürgen, eine von Deutschen im Zusammenleben mit Rumänen, Ungarn und anderen Völkern geprägte einmalige europäische Kulturlandschaft, hat kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges einen markanten Wendepunkt erlebte. 800 Jahre nach ihrer Ansiedlung und ihrem erfolgreichen zivilisatorischen Wirkens erfolgte die Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen im Herbst 1944.

Über die Evakuierung der mehr als 40.000 Sachsen aus 52 Ortschaften wird der Referent berichten.


Montag 6. Dezember 2004, 19 Uhr
Referent: Pfarrer i. R. Mathias Pelger
Vortrag: "Stefan Ludwig Roth" (155.Todestag).


2005

Montag 10. Januar 2005, 19 Uhr
Referent: Dr. Michael Kroner
Vortrag: "Deportation zur Zwangsarbeit
der Rumäniendeutschen im Januar 1945"



Montag 7. Februar 2005, 19 Uhr>
Referent: Herr Reinhold Kraus, stellv. Vorsitzender der Sektion Karpaten des DAV.
Diavortrag: "Auf den höchsten Bergen Afrikas" Besteigung des Mount Kenia und Kilimandjaro im Februar 2004, sowie Bilder von Land und Leute.


Montag 7. März 2005, 19 Uhr
Referentin: Katharina Zerbes-Margineanu
"Lesung und Buchsignierung sowie Gesangsdarbietung (Klassik und Oper)"
Die Referentin musste leider wegen Grippe absagen.
Ich werde mit einem Diavortrag über das Honterusdenkmal und die Wiedererstellung des geraubten Bronzereliefs einspringen.
Die Bücher der Referentin sind beim Vortrag erhältlich.

Montag 4. April 2005, 19 Uhr
Referent: Pfarrer i. R. Mathias Pelger
Vortrag: "Stefan Ludwig Roth" Teil II.


Montag 2. Mai 2005, 19 Uhr
Referent: Pfarrer Michael Gross an der Christuskirche in München.
Vortrag: „Das Augsburger Bekenntnis und die Identität der siebenbürgisch-sächsischen Kirche.“


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Sonnabend 8. Oktober 2005, 16 Uhr, setzen wir unsere Vortragsreihe mit einer Großveranstaltung in der St. Annakirche fort.

Referent: Landesbischof D. Dr. Christoph Klein, Bischof der Ev. Kirche A. B. Rumäniens.
Vortrag: "Die gegenwärtige Situation der Evang. Kirche A.B. in Rumänien."

17,30 folgt eine Einführung in meine Ausstellung von Else Radler-Schmidt:
"Die Ausstrahlung der Confessio Augustana nach Siebenbürgen"

Musikalische Gestaltung: Musikgruppe "Die Liedertrun"

18 Uhr Rundgang durch die Ausstellung im Kreuzgang der St. Annakirche die bis zum 31 Okt. besichtigt werden kann. Einladung zu einem Umtrunk


Sonntag 9. Oktober 2005, 10 Uhr
Festgottesdienst in der Luthergedenkstätte St. Annakirche.
Festpredigt seine Hochwürden Herr Bischof D. Dr. Christoph Klein.
Die Liturgie hält Pfarrer Mathias Pelger,


Montag 7. November 2005, 19 Uhr
"Lesung und Buchsignierung sowie Gesangsdarbietung (Klassik und Oper)"
Referentin: Katharina Zerbes-Margineanu


Montag 5. Dezember 2005, 19 Uhr
Eine vielseitig begabte Persönlichkeit der Siebenbürger Sachsen
– Frida Binder-Radler (1908-1976)

Es referiert über Leben und Werk der Schriftstellerin, Kunstpädagogin und bildenden
Künstlerin – Gerda Gabler (München) und Wolfgang Binder (Augsburg)



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2006


Montag 9. Januar 19 Uhr, 2006
Diavortrag:
Faszination Klettern und Bergsteigen.
Der Diavortrag mit Anschauungsmaterial bietet einen Einblick in Technik und Taktik bei alpinen Klettertouren in den Vaijolettürmen im Rosengarten (Dolomiten), des Watzmanns (der höchsten Wand der Ostalpen) sowie die Besteigung des Aconcagua, dem höchsten Gipfel Südamerikas (6962 m).
Referent: Reinhold Kraus, stellv. Vorsitzender der Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins.


Montag 6. Februar 19 Uhr, 2006
Vortrag:
Sächsische Untertanensiedlungen in Siebenbürgen
Für die Sachsen, die auf Komitatsboden als Leibeigene lebten,
galt der Spruch "Wo keiner Herr und keiner Knecht" als Wunschtraum.
Referent: Historiker Dr. Michael Kroner


Montag 6. März 19 Uhr, 2006
Vortrag:
Rumänische Bevölkerungsgruppen in den Balkanländern.
Ein Thema, dem in den Lehrplänen der Schulen in Rumänien nur unzureichend Aufmerksamkeit geschenkt wurde und wird.
Referent: Historiker Dr. Cornelius Zach - München


Montag 3. April 19 Uhr, 2006
Filmvorführung:
Herr Otto Schemmel - Augsburg - zeigt seine Filme:
Das Fogarascher Gebirge: vom Suru bis Sâmbata (Südkarpaten)
und Wandern in den Alpen.


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Sommerpause
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Montag 6. November 19 Uhr, 2006
Diavortrag:
"Auf den Spuren des Zibins"
Referentin: Lehrerin i. Re. Frau Maria Greff (Großau - Geretsried)

Montag 4. Dezember 19 Uhr, 2006
Vortrag:
"Dracula Mythos und Legende"
Referent: Historiker Dr. Michael Kroner

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Vorträge 2007
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Montag 8. Januar 19 Uhr, 2007.
Diavortrag:
Besteigung eines 8000er.
Referent: Reinhold Kraus, Extrembergsteiger,
stellv. Vorsitzender der Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins.

Parkplätze vorhanden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


Montag 5. Februar 19 Uhr 2007.
Vortrag:
Kirche zwischen Politik und nationalem Interesse: Zum interkonfessionellen Dialog in Rumänien vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Referent: Historiker Dr. Cornelius Zach – München

Das interkonfessionelle Bild der rumänischen Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg entsprach der ethnischen Vielfalt der Bevölkerung: die meisten Rumänen waren orthodox oder uniert, die Siebenbürger Sachsen evangelisch, die anderen Deutschen katholisch. Die politischen Ereignisse – ideologische Beeinflussung der Deutschen Rumäniens durch die NS-Ideologie nach 1933, der Zweite Weltkrieg und die danach folgende kommunistische Diktatur – wurden zu einer schweren Last für die ganze Gesellschaft, einschließlich der Kirche. Das führte zu einer schärferen Positionierung der Kirchen als Vertreterinnen der einzelnen ethnischen Gruppen und zu manchem Kompromiss. Der interkonfessionelle Dialog verblasst unter den erschwerten Bedingungen, die theologische Botschaft wird leiser verkündet. Parkplätze vorhanden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


Montag 5. März 19 Uhr, 2007.
Vortrag:
Mit dem Bizykel unterwegs - Erlebnisse eines passionierten Radfahrers.
Ein Diavortrag in Überblendtechnik.
Der Referent Herbert Liess, zeigt Aufnahmen von einer Reise nach Siebenbürgen und von einer Deutschlandrundfahrt.
Anschließend folgt ein Buchpräsentation seines gleichnamigen Buches.
Bei der Bizykelfahrt in die alte Heimat, zeigt der Referent einen Zustandsvergleich bei etlichen sächsischen Kirchen und Kirchenburgen von 1982 in Vergleich zu den letzten Jahren.

Parkplätze vorhanden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


Montag 2. April 19 Uhr, 2007.
Vortrag, Kurzfilm und Buchsignierung:
Partisanenzeit in Rumänien 1948-1962.
Referent: Karl-Heinz Brenndörfer

Wer waren eigentlich die berüchtigten Partisanen in den Bergen Rumäniens, die sich in den Jahren 1948-1962 mit Waffengewalt der kommunistischen Umgestaltung ihres Landes widersetzten?
Ihre Existenz wurde aus ideologischen Gründen, von der sich inzwischen etablierenden Staatsmacht, total verleugnet, weshalb damals nur unter vorgehaltener Hand darüber gesprochen wurde.
Trotzdem haben westliche militärische Geheimdienste in den Jahren 1951-1953 versucht sie zu unterstützen. Die Kommandos wurden von amerikanischen Flugzeugen eingeflogen und nachts mit Fallschirmen über dem Gebiet Rumäniens abgesetzt.

Filmvorführung über die Gruppe des Ion Gavrila vom Nordhang des Fogarascher Gebirges und wie die ersten der Gruppe gefallen sind.

Parkplätze vorhanden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


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Sommerpause
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Montag den 8. Okt. 19 Uhr, 2007, eröffnet Wilhelm Ernst Roth die nun
10 jährige Vortragsreihe "Verständnis füreinander"
(6. Oktober 1997- 8. Okt. 2007)
mit seinen Zeitdokumenten,
die er von über einem Vierteljahrhundert erstellt hat:
"Trachtenschau 1979 in Kronstadt" und "Ein Sonntag in Malmkrog."
Den Abschluss bildet ein unbekanntes lyrisches „Schmankerl“


Montag 5. Nov. 19 Uhr, 2007
Dia-Vortrag:
"Hermannstadt und Luxemburg, europäische Kulturhauptstädte 2007"
Referent: Str. Historiker Horst Göbbel


Montag 3. Dez. 19 Uhr, 2007
Musikalisch - literarischer Abend mit Buchpräsentation und Lesungen aus
"Kulinarisches Heim-und Fernweh"
Referentin: Buchautorin Frau Dagmar Zink.
Musikalische Gestaltung am Klavier Peter Szaunig.


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Vorträge 2008
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Montag 7. Januar 2008, 19 Uhr.
Lesung:
Allerlei für Jedermann.
Referent: Lehrer Dietrich Weber, Schirkanyen - Augsburg


Montag 4. Februar 2008, 19 Uhr.
Vortrag:
Armenier seit dem Mittelalter in Siebenbürgen.
Referent: Dr. Meinolf Arensen, Orientinstitut München.


Montag 3. März 2008, 19 Uhr.
Lyrisches Terzett – 3 Siebenbürger „Poeten“ aus Augsburg tragen vor
- was sie bewegt oder zerreißt…auf der Zunge brennt oder beißt.. Tabus von Gestern aus der Ahnenkiste.. von Heimat u. der Wehmut lange Liste.. Referenten : Anne Kremer, Dietrich Weber u. Wilfried Römer.


Montag 7. April 2008, 19 Uhr.
Filmemacher Günter Cernetzky (Schäßburg - Berlin) berichtet über die Erstellung von Dokumentationsfilmen und zeigt seinen Film “Stalingrad an der Donau“
Als die Russen an den Grenze Rumänien standen hat Rumänien seine Waffen umgekehrt und dabei der Wehrmacht einen größeren Verlust als bei Stalingrad zugefügt.

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Sommerpause
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Die Vorträge finden ab Nov. 2008 wegen Einsparung der
Heizungskosten von nun an am ersten Mittwoch des Monats,
um 19 Uhr, im Gemeindesaal der St. Andreaskirche,
Eichendorffstraße 41, 86161 Augsburg, statt.
Informationen bei mir. Tel.: 0821 565506
Parkplätze vorhanden. Wie freuen uns auf ihr Kommen

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Mittwoch 5. November 2008, 19 Uhr.
Dia-Vortrag:
Rumänien. Eine Bilderreise durch ein Land im Aufbruch !?

Von der antiken Dobrudscha am Schwarzen Meer über das vom Diktator Ceausescu viel geprüfte Bukarest, geht es durch die Walachei in die Karpaten und nach Siebenbürgen. Über die Abstammung der Rumänen, ihren Fürsten und Türkenherrschaft, das Königshaus von Hohenzollern- Sigmaringen wird die Rede sein. Schwerpunkte bilden auch Städte der Siebenbürger Sachsen, ihre Kirchenburgen. Die Holzkirchen der Maramuresch und die orthodoxen Klöster der Nordmoldau /Bukowina/ runden den Dia-Vortrag ab. Zu wirtschaftspolitischen Fragen des neuen EU-Landes nimmt der Referent ebenfalls Stellung. Referent: Archäologe Manfred Huber (Hermannstadt - Freiburg)


Am 5. November begannen wir die Wintersaison 2008 mit dem Dia - Vortrag das Herrn Manfred Huber aus Freiburg.
Anhand von Dias erlebten wir eine sehr interessante Rundreise durch Rumänien. Als Geschichtslehrer kommentierte er dabei die rumänische Geschichte und machte uns aufmerksam dass trotzdem schon 19 Jahre seit der Wende vergangen sind, die Rumänen immer noch an der direkten Abstammung von den Römern und Daken festhalten und dafür häufig Geschichtsklitterung betreiben wenn es nicht ins Konzept passt, stehen die Exponate kommentarlos in den Museen und der einfache Mensch versteht den Zusammenhang nicht. Da er seinerzeit als Student auch an archäologischen Grabungen teilgenommen hatte, zeigte er auch solche Exponate.
Im zweiten Teil führte er uns durch Hermannstadt, wie es nach dem Kulturjahr aussieht und wie es während Renovierungsarbeiten war. Auch zeigte er dass die Rumänen die große evangelische Kirche gerne für Trauungen verwenden. Am ende des Vortrags blieben alle noch sitzen, es wurden eine menge Fragen gestellt, die der Referent alle kompetent beantworten konnte.


Mittwoch 3. Dezember 2008, 19 Uhr.
Referent: Filmemacher Günter Cernetzky (Schäßburg - Berlin)
Heimatortsgemeinschaften (HOGs) - die "Nachbarschaft" - in Zeiten der DIASPORA Anhand der DVD der Regionalgruppe BURZENLAND / Titel: "Lichtblicke&Schlagschatten"/100min/2007 wird Sinn & Zweck sowie die Arbeitsweise der HOGs präsentiert. Der Entwurf eines Medienkonzepts für den HOG-Verband wird zur Diskussion gestellt. Zu diesem Zweck werden CDs und DVDs vorgeführt und Buch-und Zeitschriften (HOG-Publikationen/Print Medien) vorgestellt.

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2009
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Mittwoch 7. Januar 2009, 19 Uhr.
Referentin: Lehrerin I. R. Rosel Potoradi Hermannstadt - Zirndorf)
"Siebenbürgisch sächsischer Lyrikabend"
Die Lehrerin i. R. wird heitere siebenbürgisch-sächsische Gedichte von Otto Piringer, Schuster Dutz, Karl Gustav Reich und anderen Mundartautoren vortragen. Humorvolle Gedichte über den Reichtum der siebenbürgisch-sächsischen Gepflogenheiten; Gedichte, in denen man lebendigem Brauchtum in witzigen Schilderungen begegnet und sich an typischen Redewendungen in siebenbürgisch-sächsischer Mundart erfreuen kann.


Mittwoch 4. Februar 2009, 19 Uhr.
Referent: Studiendirektor Herr Horst Göbbel (Bistritz - Nürnberg)
Vortrag: "Die Siebenbürger Sachsen und ihre Frauen"
An diesem Abend wagt sich Studiendirektor Horst Göbbel aus Nürnberg an die Thematik "Die Siebenbürger Sachsen und Ihre Frauen" heran. Dabei will er sowohl die traditionelle Rolle der Frau in Siebenbürgen als auch diejenige der Siebenbürger Sächsin außerhalb Siebenbürgens beleuchten. Zahlreiche prägnante Bilder sollen die Anschaulichkeit seines Vortrags erhöhen. Und im Saal selber werden die Spezialist(inn)en mit wachem Auge darauf achten, ob denn all das auch wirklich stimmt, was Horst Göbbel von sich gibt. Für Spannung im Saal ist somit gesorgt.


Mittwoch 4. März 2009, 19 Uhr.
Referent: Dr. Meinolf Arensen, Orientinstitut München.
Vortrag:
Der Ebene im Donau-Karpatenraum bilden den westlichen Ausläufer der eurasischen Steppenwelt und waren somit bis ins 18. Jahrhundert hinein ein bevorzugter Raum für eine Vielzahl von Reitervölkern wie Sarmaten, Hunnen, goten, Awaren, Magayaren, Kumanen, Mongolen, Tataren etc. Die benachbarten Gebiete wurden in vielen Bereichen ihrer materiellen Kultur von den reiternomaden beeinflusst. Eng politisch verwoben, kam es auch zu einer Vielzahl von militärischen Konflikten zwischen Sessahften und Nomaden. Einige der Nomadenverbände wie die Bulgaren oder Magyaren wurden im Verlaufe der Zeit sesshaft und Teil der von Sesshaften Kulturen geprägten europäischen Völkerfamilie. Die Kontaktfelder dieser Nomaden zu Sesshaften sollen im Vortrag exemplarisch anhand des Raumes Siebenbürgen beschrieben werden. Dabei stehen die Beziehungen zu Magyaren, Kumanen, Mongolen und Tataren im Mittelpunkt des Vortrages."


Mittwoch 1. April 2009, 19 Uhr.
Referent: Dr. Claus Stephani (Bukarest - Badham/München)
Vortrag:
Die Siebenbürger Sachsen südlich der Karpaten. Eine historische Rückschau
Seit dem 13. Jh. gab es nicht wenige siebenbürgisch-sächsische Siedlungen auch südlich der Karpaten, in der Walachei. Diese Sachsen hatten damals ihre eigenen deutschen Schulen und Kirchen. So konnten sie Jahrhunderte hindurch ihre ethnische Identität bewahren. Was erinnert heute noch an die einstige Existenz dieser Deutschen? Und worin besteht ihr Beitrag zur Entwicklung der rumänischen Wirtschaft und Kultur?

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Sommerpause
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Mittwoch 4. November 2009, 19 Uhr
Referent: Wilhelm Ernst Roth
-Kunsthistorische Führung durchs Repser Land.
Zeitdokument vom Ende der 70er Jahre.
-Rückschau auf 20 Jahre Kulturarbeit in Augsburg
-Buchpräsentation "Zwangsarbeit in Rumänien 1950 - 1961"



Mittwoch 2. Dezember 2009, 19 Uhr
Lichtbildvortrag von und mit Extrembergsteiger Reinhold Kraus,
Stellvertreter Vorsitzender der Alpingruppe Adonis der Sektion Karpaten des DAV.
"Besteigung des Mount Mc Kinley 6194 m in Alaska."

Im erste Teil berichtet er über die wirtschaftliche Entwicklung und den Bevölkerungszuwachs Alaskas. Gewährt einen Einblick in das Leben der Urbevölkerung, weißt auf Sehenswürdigkeiten und auf die Tierwelt in diesem riesigem Land hin.

Im zweiten Teil schildert er die große Herausforderung an die Bergsteiger bei der Besteigung eines Berges der viele Superlative aufweist.
Es ist der kälteste Berg der Welt, der höchste Berg der nördlichen Halbkugel, es sind 4000 Höhenmeter ohne jegliche Hilfe betreff des Transportes der Ausrüstung zu bewältigen.
Die Belohnung für diese außergewöhnliche Anstrengung ist die faszinierende Gletscherwelt der Alaska Range, die die Zuschauer anhand der Bilder in einer Beamerprojektion miterleben können.

Parkplätze vorhanden. Wir freuen uns auf ihr Kommen.

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2010
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Mittwoch 6 Januar 2010, 19 Uhr
Referent: Pfarrer i. R. Mathias Pelger ehemaliger Stadtpfarrer der Honterusgemeinde (Schwarze Kirche) in Kronstadt unter dem Titel:
„Und wie war das mit der Securitate...?"


Dr. Stefan Sienerth schreibt in der Siebenbürgischen Zeitung vom 31. Oktober d. J. über die diesjährige Literatur-Nobelpreis-Trägerin Herta Müller, sie habe "den in der kommunistischen Diktatur zermürbten und entmündigten Menschen eine unverwechselbare Stimme gegeben". Gott sei es gedankt, dass das nun geschehen ist. Diese Feststellung fordert neue Fragestellungen heraus. Auch über das Problem: War der "zermürbende und entmündigende kommunistische Terror" jedem Sachsen (natürlich auch jedem Nicht-Sachsen!) zumutbar? War jeder dazu (genügend) ausgerüstet, um den teuflischen Methoden der Securitate widerstehen zu können? Und weiter: Dürfen auf jene, die es nicht konnten, Steine geworfen werden?
Diesen und anderen Fragen soll anhand von geheimen Securitate-Dokumenten aus den 60-er Jahren nachgegangen und an einem persönlichen Schicksal erläutert werden.

Parkplätze vorhanden. Wir freuen uns auf ihr Kommen.


Mittwoch 3. Februar 2010, 19 Uhr
Referent:Schriftsteller Dr. h. c. Hans Bergel
referiert als Betroffener über "Prozess gegen deutsche Schriftsteller in Kronstadt Siebenbürgen"

20 Jahre Vorträge über die Rumäniendeutschen und ihrem Umfeld

Bis 1990 gab es in der BRD nur sporadisch Vorträge über Rumäniendeutsche. Sie wurden zum größten Teil von Rumänienbesuchern bei verschiedenen Anlässen wie Seniorenzusammenkünften, Tagungen oder bei anderen Begebenheiten gehalten. Dabei bediente man sich meistens des mitgebrachten Diamaterials von Kirchenburgen und Trachten, die man als etwas exotisches präsentierte.

Im Herbst 1989 wurde das Bukowina-Institut in Augsburg gegründet. Im Januar 1990 machte ich dem Geschäftsleiter Herrn Dr. Ortfried Kotzian den Vorschlag, eine Vortragsreihe unter dem Titel "Die Deutschen in Rumänien" ins Leben zu rufen. Dafür sollten die drei Landsmannschaften: Siebenbürgen, Banat und Bukowina abwechselnd jeden Monat einen Referenten stellen und finanziell unterstützen. Mein Vorschlag wurde angenommen.

Den Anfang machte ich am 1. Februar 1990 mit meinen Dia-Tonmontagen "Fastnachtsbräuche in Siebenbürgen."
Ausgewiesene Kenner der Materie - Historiker, Volkskundler, Politologen, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Publizisten - konnten nun als Referenten geworben werden.

1992 wurde der Rahmen der Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Die Deutschen im Osten" erweitert. Verständlicher weise kamen Referate über uns Rumäniendeutsche nur noch selten an die Reihe.

Der hervorragendste Referent war: seine Kaiserliche Hoheit Otto von Habsburg.



Dabei überreichte ich seiner Kaiserliche Hoheit meine, auf eigene Kosten herausgebrachte Broschüre "Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen", nach einem Vortrag von
Dr. Wilhelm Bruckner.

Seit 1997 betreue ich, mit meiner Frau Marianne, die von mir ausgegliederte und in "Verständnis füreinander" umbenannte Vortragsreihe. Es ist die einzige Vortragsreihe die nur Themen in Verbindung mit den Deutschen in Rumänien beinhaltet.
In den letzten 13 Jahren (1997- Febr. 2010) konnte ich 3.256 Besucher begrüßen. 41 mal waren es Referenten mit Doktortitel.



Seine Hochwürden, der Evangelischer Bischof Rumäniens D. Dr. Christoph Klein war als Referent auch dabei.

Unseren diesjähriger Februarvortrag hielt D. h. c. Hans Bergel über den „Prozess deutscher Schriftsteller 1959 in Kronstadt“.





Was er hier als Betroffener berichtete war vielen neu. Man hatte mit den Jahren so einiges erfahren aber was Bergel erzählte ging unter die Haut.



Ein Fächer von kommunistischer Willkür tat sich vor unseren Augen auf.



Zum Gespräch mit seinem Verteidiger vor seinem Prozess waren nur vier Minuten vorgesehen.. Bei der Gerichtsverhandlung verteidigte er sich selber und bekam nur “15 Jahre“ aufgebrummt, was in Vergleich zu den anderen vier Schriftsteller die bis 25 Jahre bekamen beachtlich ist. Weiter berichtete er weswegen die Schriftsteller, verhaftet wurden. Berichtete wie einzelne mit den Verhören zurecht kamen.



Zum Schluss hob er besonders hervor das man trotz unmenschlichen Behandlungen die er selber am eignem Leib erfahren hat, Menschen nach ihrer Nationalität nicht pauschalisieren darf. „Es sind nicht die Rumänen, die Juden, die Deutschen. Es sind einige.“



Herr Dietrich Weber las sein Gedicht vor welches er 2003 nach Herrn Bergels Vortag über dessen Sekuritatenakten geschrieben hatte.

Die Zeit vergeht. Solche Zeitzeugen sind rar geworden. Dr. h. c. Hans Bergel war schon im November 1990 Referent in unserer Vortragsreihe. Der Vortrag des bald 85-Jährigen ist noch immer wie vor 20 Jahren dynamisch und aufschlussreich. Kein Wunder das Münchner nicht 150 km Fahrt gescheut haben um bei Bergels Vortrag dabei zu sein.

Wir wünschen ihm Gesundheit und viel Schaffenskraft zur Festhaltung der Geschehnisse als Antwort auf die Frage die unsere Nachkommen stellen werden.

Das 20-jährige Jubiläum der Vortragsreihe wurde anschließend mit Sekt und Baumstritzel gefeiert.









Am Tag darauf schrieb mir Dr. h. c. Hans Bergel:
….. „Zugleich spreche ich Dir meine Achtung für Deine persönliche Leistung im Blick auf die Vortragsreihe und deren Dauer aus. Ich habe im laufe der Jahre immer wieder beobachten müssen, wie Landsleute mit ähnlichen Vorhaben starteten, sie aber in der Regel nicht durchhielten, wie oft schon nach relativ kurzer Zeit ihre Initiative versandete. Dass dieses in Augsburg dank Deiner nicht der Fall war, verdient Anerkennung. Ich bin froh, einen kleinen Teil durch meine Präsenz als Vortragender zu Deiner Arbeit beigetragen zu haben. Ich weiß auch, wie wenig Dank derlei Tätigkeiten ernten. Das soll Dich nicht hindern, weiter zu machen. Denn Du hast auch am Mittwoch Abend gesehen, wie dankbar das Publikum reagiert, das - vom Vortragstisch aus gesehen – exzellent zugehört hat und innerlich an meinen Mitteilungen interessiert war.……“

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Mittwoch 3. März 2010, 19 Uhr
Siebenbürgisch-sächsischer Dialekt. Gestern. Heute. Morgen?
Referent: Literaturwissenschaftler Michael Markel

Sonnabend 13. März 2010, 19 Uhr
Ökumenischer Gedenkgottesdienst
65 Jahre seit der Deportation der Deutschen Rumäniens
zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion.


Mittwoch 7. April 2010, 19 Uhr
Gerhard Rill berichtet über sein Siebenbürgisches Bauernmuseum

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Dieses war der letzte Vortrag der Vortragsreihe
"Verständnis füreinander" den ich organisiert habe.

Ich habe es dem Vorstand der Kreisgruppe, sowie in der SbZ und im vorangegangenem
Vortrag angekündigt und gebeten das jemand die Vortragsreihe weiter übernehmen soll.

Vor 20 Jahren habe ich sie als Kulturreferent der Kreisgruppe Augsburg
unter dem Namen "Die Deutschen in Rumänien" im Bukowina-Institut initiiert.

1992 wurde sie in "Die Deutschen im Osten" umbenannt.
Somit wurden die Vorträge über die Rumäniendeutschen nun weniger.

Daraufhin eröffnete ich 1997 die Vortragsreihe "Verständnis füreinander".
Sie sollte eine Brücke sein wo Einheimische und wir Rumäniendeutschen
durch den Einblick in unsere Geschichte uns näher kommen.
"Nur wer die Vergangenheit kennt versteht die Gegenwart".

Ab 1997 habe ich alle Vorträge in der Augsburger Allgemeine angekündigt.

1997 - 2005 organisierte ich 8 Vorträge pro Jahr.

Danach bis 2010 je 6 in Jahr.

2007 war der Besucherdurchschnitt 37 Personen.

Ich würde mich freuen wenn jemand diese Stafette aufnimmt.


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