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Tagung in Rimsting
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Anbei Mariannes Beitrag zu der Tagung:

Erstellung einer Blitzausstellung

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

Einblicke, Empfehlungen, Hinweise und Checkliste aus 10jähriger Erfahrung 2004 - 2013 von Marianne Roth


Während Marianne ihr Referat vorlas, projektierte ich Bilder unserer 10. Muttertagausstellung.



Nachdem Willi mehrere Ausstellungen in Augsburg erstellt hatte, kamen einige Frauen auf mich zu, sie möchten auch ihre Trachtenpuppen zeigen. Ich machte mir Gedanken welche Möglichkeiten es gäbe. In Augsburg waren Ausstellungen bei kulturelle Veranstaltungen wegen Platzmangel und Aufsichtsmöglichkeiten ungeeignet.

Es gab auch keine Möglichkeit die kostbaren Exponate mehrere Tage zu zeigen und wir (mein Mann und ich) beschlossen am Muttertag anschließend an den Siebenbürger Gottesdienst im Gemeindehaus St. Andreas eine Blitzausstellung zu machen.

Der Erfolg war groß. 2013 war es die 10. Ausstellung die wir am Muttertag erstellt haben.

Der Gottesdienst war gut besucht und die Leute kamen danach in die Ausstellung.

Wo hat man an die 400 interessierte Besucher bei einer Ausstellung?


Wie erstellt man so eine Blitzausstellung?

Ausstellungsthema festlegen. Die ausgedachten Themen unserer 10 Ausstellungen kann man in der Homepage http://www.wilhelm-roth.de/Versc/Muttertage.htm einsehen.

Saal bestellen. Vorhandene Tische zählen und abmessen. Wände ausmessen. Klarstellen was für Präsentationsmöglichkeiten vorhanden sind oder was zusätzlich erstellt werden muss.

Schon im Januar habe ich im Seniorenkreis, Frauenkreis, Tanzgruppe, Blaskapelle nachgefragt wer etwas zum Ausstellungsthema hat und Name, Adresse, Tel.: aufgeschrieben. Danach habe ich die Leute zu Hause besucht, die Exponate ausgemessen und einige gleich mitgenommen.

Unsere Landsleute haben noch große Schätze mitgebracht, außerdem wird immer noch gestickt. Das älteste als auch das jüngste Exponat ist ausstellungswürdig.

In Augsburg haben wir auch Männer die Holzschnitzarbeiten erstellen, wie z. B. die Helsdörfer Kirche die hier im Haus ausgestellt ist. Ausgestellt wurden die Neppendörfer Kirche, Miniaturbauernstuben, Puppenstuben, Trachtenpuppen, Puppenmöbel und andere Objekte. Wir haben eine Dame, Regina Martini, in Augsburg welche Möbel, Krüge und Porzellan bemalt und einen Teil ihrer Arbeiten in unserer Ausstellung zeigen konnte.

Um Krüge auszustellen sind wir zum Sieb. Museum gefahren um sie einordnen zu können. Literatur konsultiert: Emil Sigerus, Rose Schmidt-Förderreuter, Trachtenbücher, Internet.

Am Computer Schautafeln erstellt. Text und Bilder auf Wellkarton aus gebrauchtem Verpackungsmaterial angeklebt. Ebenso Ständer für Hauben und Borten erstellt und somit nur wenige Plastikköpfe gekauft und nach der Ausstellung an Interessenten weiterverkauft. Gestickte Sprüche mit Reisnägeln auf Holzleisten fixiert und an die Wände gehängt.

Beispiel einer Ausstellung: „Rund ums waschen“ bezog sich nicht nur auf Handtücher. Sogar 1 Waschschüssel, 1 Wassereimer und 1 metallener Waschtisch, ein Waschbrett aus Holz und ein altes Metallbügeleisen aus unserer alten Heimat, sowie Sprüche und Zackenlitzen aus den Schränken unserer Großmütter und vieles mehr konnten wir ausstellen. Herr Gerhard Rill hat oft mit Exponaten seines Sieb Bauernmuseum beigetragen.

Voranzeige der Ausstellung in der Presse und bei unseren Veranstaltungen. Berichte danach in der SbZ. (WER – WAS – WO?)

Ausstellungsplan zeichnen. Platz für jedes Exponat festlegen. Beschriftung erstellen: Name des Aussteller, Ort, woher das Ausstellungsstück stammt, so dass, wenn die Aussteller kommen man ihnen gleich ihren Platz zuweisen kann.

Benötigt wird ein Fotograf um eine Fotodokumentation für ein Album oder Homepage zu erstellen.

Die Beteiligten bringen ihre Exponate zwischen 8 und 10 Uhr und gehen zum Gottesdienst.

Die Ausstellung wird betreut so das Nichtgottesdienstbesucher sie ab 10 Uhr besuchen kann.

Nach dem Gottesdienst um 11 Uhr wird die Ausstellung von den Gottesdienstbesuchern besucht.

Zwischen 13 und 14 Uhr verlaufen sich die Besucher. Danach wird abgeräumt und die Aussteller nehmen ihre Sachen wieder mit. Der Saal wird besenrein übergeben.

Mehr in http://www.wilhelm-roth.de/Versc/Muttertage.htm


Checkliste einer Blitzausstellung

Ausstellungsthematik

Absprache mit Kreisgruppe und Kirche.

Aufruf zur Beteiligung in der SbZ und bei Kulturgruppen.

Besichtigung der Exponate bei den Leuten die sich gemeldet haben. Anzahl und Maße aufschreiben. Plakat erstellen und beim Gemeindehaus aushängen.

Literatur konsultieren und Texte zur Geschichte der Exponate zusammenstellen.

Voransage in der Regionalpresse, Gemeindebrief und bei Veranstaltungen.

Bewirtung mit Kaffee und Kuchen organisieren.

Saal am Vortag vorbereiten. (Tische, Stellplätze der Exponate)

Absprache zwecks fotografieren für Album und die Homepage.

Absprache für Berichterstattung in der SbZ

Die Aussteller bringen ihre Exponate zwischen 8-10 Uhr, stellen sie an die vorbereiteten Plätze aus und gehen in die Kirche. Ab 10 Uhr kann man die Ausstellung besichtigen.

Am Ende des Gottesdienstes werden die Besucher zur Besichtigung eingeladen.