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Veröffentlichung aus meiner Zeugnisablegung in meiner Homepage.

Siebenbürgische Zeitung
Ausgabe 15. März 2009 Seite 7

Zwangsarbeit, die Verpflichtung zu schwerer körperlicher Arbeit;
nur bei Freiheitsstrafe zugelassen; heute insbesondere in totalitären Staaten.
(Traunwein, Lexikon 1997)





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Besonders hart betroffen hat es die männliche deutsche Kriegs- und Nachkriegsgeneration. Aus der Kriegsgefangenschaft oder der Deportation zurückkehrten musten sie weitere 3 Jahre Zwangsarbeit in Rumänien leisten mussten.

Die DGSM-Einheiten wurden im Januar 1961 aufgelöst – wohl auf internationalen Druck, da sie im Westen als Zwangsarbeitslager eingestuft wurden. Wegen Arbeitskräftemangel wurde ein Großteil des regulären Militärs nach 3 monatiger Waffenausbildung (später auch ohne) weiter als billige Arbeitskraft an vielen Baustellen wie Donau-Schwarz-Meerkanal, Straßenbau durch die Karpaten und andere eingesetzt, ohne dass die Wehrpflichtigen dafür einen Lohn erhielten. Erst zu Beginn der 90er Jahre hat diese Menschenausbeutung aufgehört.

Am 6. Juni 2002 erschien im rumänischen Amtsblatt (Monitorul Oficial) das Gesetz Nr. 309/2002 bezüglich der Anerkennung und Genehmigung persönlichen Rechte derer die im Rahmen der Generaldirektionen für Arbeitsdienst ihren Wehrdienst in den Jahren 1950-1961 geleistet haben.

Zur Zeit bekommt jeder ehemalige DGSM-ler, der rumänischer Staatsbürger ist, aufgrund der Bestimmungen dieses Gesetzes für jeden Monat, den er im Rahmen der DGSM gedient hat, monatlich je 2,53 Lei (etwa 0,58 Euro). Witwen von ehemaligen DGSM-lern bekommen die Hälfte der Summe, die ihren Ehegatten zustehen würde.

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