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Interview in der Kronstädter Zeitung „Monitorul Expres“







Manche könnten denken: >>sieh mal an, Willi will sich profilieren. >>
Die Situation vor Ort in Kronstadt sieht aber folgendermaßen aus:

Auszug aus Neue Kronstädter Zeitung Folge 2 /2009 München, 26. Juni 2009 Seite 1 Autor HB.





Das sind die Zeichen der Zeit.

So finde ich es als äußerst wichtig bei jeder Gelegenheit, wo und wann immer behilflich zu sein Informationen den rumänischen Bürgern über uns Sachsen zu vermitteln.

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Pressemeldung
der Kronstädter rumänischen Zeitung
"Monitorul Expres"

Bekannte, die rumänisch nicht verstehen, bedauerten diesen Artikel nicht lesen zu können.

Die Redakteurin, die mich am Vormittag telefonisch interviewte, hatte eine Seite zur Verfügung.
Als die Redaktion das Material sah, wurden ihr zwei Seiten zugestanden.

Leider konnte Sie mir ihren Artikel nicht zur Ansicht zukommen lassen, er wurde noch in derselben Nacht gedruckt.

Nun habe ich ihn ins Deutsche übersetzt und dabei einige Fehler, die durch Missverständnis entstanden, beseitigt.

Hand aufs Herz, wer hat nicht einmal Stille Post gespielt und sich amüsiert, was da herauskam?
Ich habe mich selber an mancher Stelle des rumänischen Textes nicht sehr amüsiert, aber keine Berichtigung verlangt.

Für mich ist es wichtig, dass eine rumänische Redakteurin, die kein Wort Deutsch versteht, uns Sachen ins Rampenlicht gebracht hat und hoffentlich weiterhin bringen wird. Dieser war nicht ihr erster Artikel über die Sachsen.

Die Bilder hat sie aus meiner Homepage übernommen, wo ich ausführlicher über diese Kapitel berichtet habe.

Der Redakteurin Frau Carmen Onciu meinen DANK.

Ausführlicheres Material finden Sie in meiner Homepage.

Den Text des Zeitungsinterview vom Donnerstag den 7. Mai 2009, in rumänischen Sprache, finden sie in der Homepage der Monitotul Expres Zeitung

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Monitorul Expres Freitag, 8. Mai 2009 Kronstadt



Der Deutsche, der etwas vom Herzen Kronstadts gerettet hat.



Ein Leben für einen Roman.

Ständig mit einem Gedanken zu Hause.

„Mein Herz ist in Kronstadt geblieben“

Wilhelm Roth, ein Sachse in Deutschland, hat das vor 10 Jahren gestohlene Basrelief der Honterusstatue wieder hergestellt. Aus Liebe zu seiner Geburtsgegend hat er in seiner Homepage Sächsisches Brauchtum aus den 70er Jahren veröffentlicht.

Im Jahre 1999 wurde das Basrelief vom Honterusdenkmal gestohlen. Wilhelm Ernst Roth aus Augsburg hat eine Replik mit finanzieller Unterstützung von emigrierten Sachsen erstellt.

Camelia ONCIU
Wilhelm Ernst Roth ist eine Legende. In den siebziger Jahren gab es keine deutsche Zeitschrift in Rumänien, die nicht seine Bilder gedruckt oder seine Ausstellungen und Dia-Tonvorführungen erwähnt hätte.
Er erfasste gerne die Feste der Sachsen, aber auch andere Feste und Bräuche. Seine dokumentarischen Dia-Tonmontagen wurden preisgekrönt. Diese Schätze bringt Herr Roth nun in Deutschland, dem Land in dem er sich niedergelassen hat, auf DVDs. Der Künstler meint jedoch, dass von allem was er geschaffen hat, sein wichtigstes Werk die Replik des Basreliefs vom Honterusdenkmal sei. Nachdem es geraubt wurde, hat der Sachse es nach seinen Fotografien neu modelliert und zurückgeschickt, an den Platz der ihm zusteht, zu den Füßen des größten Humanisten Rumäniens.



Der Humanist Honterus
Das florierende wirtschaftliche Leben Kronstadts im Mittelalter machte auch ein entwickeltes kulturelles Leben möglich, wobei die Kirche in der Organisierung des Schulwesens eine wichtige Rolle spielte. Im XVI. Jh. nahmen die Sachsen die Reformation an. Ihr Reformator war der große Kronstädter Humanist Johannes Honterus (1498- 1549). Er wandelte die Schule in Kronstadt in das erste humanistische Gymnasium bei uns um. Das Kronstädter Modell wurde auf dem gesamten Territorium der "Sächsischen Nationsuniversität" eingeführt. 1539 gründete er die zweite Druckerei Siebenbürgens. Sein Denkmal wurde nach einer Ausschreibung „dem Berliner Bildhauer mit skandinavischem Namen Harro Magnussen“ anvertraut, wie der Schriftsteller Sextil Puscariu sagt. Die Enthüllung hat 1998 anlässlich der 500 Jahresfeier seiner Geburt stattgefunden. Das Denkmal wurde von zahlreichen „dankbaren Sachsen aus ganz Siebenbürgen bewundert. Viele waren zur Einweihung in ihren alten Trachten gekommen.“

Ein Leben im Internet.
Das Leben des Wilhelm Ernst Roth ist eine Sammlung von Erinnerungen. Einige schön, andere bitter, so wie die Abbildungen, die fotografisch festgehalten wurden. Alles ist ins Internet, auf die Adresse www.wilhelm-roth.de, übertragen. Ein gut dokumentiertes Tagebuch des persönlichen Lebenslaufs verquickt mit der Geschichte der Siebenbürger Sachsen.
Der Kronstädter ist, nach mehreren zurückgewiesenen Anträgen, 1982 in die BRD ausgesiedelt. Warum wollte er ausreisen? Er war ein bekannter Künstler, seine Karriere erstreckte sich auf verschiedene Gebiete. Er hatte die Aufmerksamkeit der Securitate und Ungnade der Kommunisten erregt, nur weil er Sachse war und Verwandte im Ausland hatte. „Drei Brüder meines Vaters sind mit ihren Familien 1940 ausgereist. Jeder, der Verwandte im Ausland hatte, sogar dritten Grades, ist für sein ganzes Leben gebrandmarkt gewesen. Aus diesem Grund hat die Regierung mich nach 20 Jahren zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. In derselben Situation waren etwa 100.000 junge Männer, die heute zwischen 70 und 80 Jahre alt sind.“, erklärt Herr Roth. Zusammen mit Rumänen und anderen rumänischen Staatsbürgern anderer Nationalitäten, deren Familien vor 1945 eine Privatfirma hatten oder politisch verurteilt waren, Söhne von Pfarrern, Kriminellen und Zigeunern, fanden sich alle im Zug ins Banat. „Kahl geschoren, eine Handvoll DDT auf die Genitalien, übernahmen wir Kleider, die uns von nun an abstempelten. Wir durften nicht einmal im Urlaub zivile Kleider tragen“, erzählt der Kronstädter.

Offiziell leistete er seinen Wehrdienst, in Wirklichkeit war er zur Zwangsarbeit inhaftiert.



Bilder aus der Leidenszeit im Banat

Zwei Jahre Zwangsarbeit
Monatelang waren er und seine Kameraden in einem Schafstall untergebracht. In diesen Jahren war keine Stunde militärischer Ausbildung. Stattdessen, „wurden wir zu verschiedenen Arbeiten vermittelt, z.B. zum Bau oder Reinigung von Abwasserkanälen, Arbeiten an den Hochöfen, Vertiefung von Flussbetten, Donau-Schwarzmeerkanal, Steinbrüchen und anderen. Verschiedene Arbeiten die wir mit der Schaufel in der Hand gemacht haben. Der Staat war der Nutznießer.

Das Aufwecken war um 5 Uhr. Wir aßen Linsen, Bohnen und Kartoffeln und tranken Tee. Um 7 fingen wir die Arbeit an, um 18 Uhr beendeten wir den Arbeitstag. Abendessen: Ein Stück Brot, ein Stück Marmelade und eine Schale Cikorikaffee mit Bromeinsatz. Wir waren hungrig wie die Wölfe
, erinnerte sich Herr Roth. Der Tag schloss mit einem Programm von politischer Bildung oder marschieren in Kolonne ab. Die Norm betrug 6 bis 8 m³ Erde pro Tag.

Angedroht hat man uns, dass wer drei Tage nicht genügend schaufelte, dies als Befehlsverweigerung angesehen wird und man 6 Monate Militärgefängnis bekommt. „In 2 Wochen warst du ein zerstörter, gehorsamer, abhängiger und seelisch geknechteter Befehlsgehorchender“. So war das Leben in der DGSM, einer Einheit der Directia Generala a serviciului Munci. Durch das Gesetz 309 von 2002 bekommen diejenigen, die dort gearbeitet haben, ungefähr 0,58 Euro für jeden dort gearbeiteten Monat“, sagt der Sachse mit Bitterkeit.



Handel mit den Sachsen
1967 unterschrieb der rumänische Außenminister Corneliu Manescu in Bonn den Vertrag zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Sozialistischen Republik Rumäniens und der Bundesrepublik Deutschland. Die rumänische Seite verlangte eine Taxe für jeden deutschstämmigen Bürger, der den Ausreisepass bekam. Die Deutschen haben das im Rahmen von Familienzusammenführung akzeptiert, eine Sache mit der Ceausescu, trotz internationalem Druck, nicht einverstanden war. Man schätzt, dass zwischen 1967 und 1989 200.000 Personen auf diese Art Rumänien verlassen haben. Im Oktober 1985 gab die deutsche Zeitschrift "Der Spiegel" die Freikaufsummen bekannt. Sie schwankten je nach Spezialisierung und Ausbildungsgrad. Die teuersten waren die Akademiker mit 10.000DM und ihre Kinder mit 4.000 DM.

Bräuche der Sachsen auf Filmmaterial
Nach den Jahren der Zwangsarbeit hat Roth das Leben von vorne angefangen. 1969 ist er Mitglied des Landeskünstlerverbandes der Fotografen geworden. "Über 10.000 Besucher sind bei meinen Ausstellungen vorbeigekommen" , sagt er. Roth hat bei der "Cooperativa Technika" Elektromotoren gewickelt. Zwei Jahre war er Uhrmacher,die folgenden zehn „reparierte ich elektrische Messinstrumente bei der PTTR“. Er ist der Autor von 40 Verbesserungsvorschlägen und einigen Patenten. Sogar einen Auslotungsapparat hat er erfunden.
Er hat Fotografien für Buchillustrationen und Zeitschriften gemacht. Er hat Brauchtum der Sachsen in den 70er Jahren auf Filmmaterial verewigt. Sein Dia-Tonfilm „Nedeea Muntilor“ wurde auf Landesebene des Festivals "Preis Dir, Rumänien" prämiert.
Es gefiel ihm, Miniaturen aus geschmolzenem Glas und Metall zu erstellen.
Mit einer Nadel und einer Pinzette erstellte er Gruppen, die kleiner als ein Daumennagel waren.
In Kronstadt und anderen Städten hat Wilhelm Ernst Roth in den 70er Jahren seine Fotografien ausgestellt. Ein Teil seiner Dia-Tonmontagen über Sächsisches Brauchtum sind seit einiger Zeit als DVDs vorhanden.



Ein früheres Hobby: Miniaturen aus Metall und Glas. Eifersucht, Contergan und Prometheus.

Als er in der Flugzeugfabrik ICA Weidenbach arbeitete, sagte ihm eines Tages sein Chef Nicolae Spineanu: "Junge, schwöre auf die Augen deiner Mutter, dass Du nie etwas von dem sagen wirst, was ich Dir sage." Er hat geschworen und erfahren, dass er nicht mehr Ruhe haben wird. „Ich wurde zur Securitate gerufen, wo man mich über Dich ausgefragt hat. Schau was Du machst, Junge. Du hast eine Frau und zwei kleine Kinder, die Dich brauchen. Pass auf! Pass auf!“, hat er ihn gewarnt.
„Meine Diapositiven wurden von Ausländern gesehen und das hat den Kommunisten nicht gefallen.“

"Ich wurde für 2.000 Mark verkauft."
1982 gelang es ihm in die BRD auszuwandern. "Rumänien hatte sich von Deutschland Geld für die Errichtung seiner Industrie geborgt und musste nun Zinsen dafür zahlen. Ceausescu hat das Zinserlassangebot für die Ausreisegenehmigung unter dem Decknamen von Familienzusammenführung akzeptiert und eine bestimmte Anzahl von Sachsen im Jahr im Austausch genehmigt. „Ich wurde für 2000 DM verkauft. Andere haben um auf die Liste zu kommen Schmiergelder von 10.000 $ einem Unbekannten nachts an der Straßenecke gezahlt“, erzählt der Kronstädter.

Die schönste Platte der Sachsen
„1945 wurde der private deutschsprachige Kindergarten meiner Mutter von den Behörden geschlossen. Es blieb viel Plastilin übrig, ich habe damit gespielt. "Geben Sie Ihren Sohn zu einem Bildhauer," sagten unsere Bekannten. Ich konnte nur drei Mal hingehen. Meine Lehrerin, Frau Margarete Depner aus Kronstadt, hat mir dabei über das Relief vom Honterusdenkmal gesagt: "Das ist die schönste Reliefplatte der Sachsen.". Ich habe später Fotos aus verschiedenen Winkeln davon gemacht. Nach denen habe ich die Replik modelliert“, sagt Herr Roth. Als ein Kollege aus der Flugzeugfabrik ICA ihn in Deutschland besuchen wollte, hat er gefragt, was er ihm mitbringen solle. Seine Antwort war gleich: „Die Kopie vom Honteruskopf. Wenn ich in Rente bin, will ich die Tafel für mich modellieren“. Der Freund brachte ihm den Abdruck des Kopfes in Gips. So kam er dazu das Basrelief zu modellieren.

Honterus wurde beraubt
In Augsburg angekommen hat er seine Kulturtätigkeit aufgenommen und sich in die Gemeinschaft seiner dortigen Landsleute eingereiht, wo er auch heute Kulturreferent ist. „Wir sind ungefähr 5.000 Sachsen hier, von denen über 100 aus dem Burzenland stammen. >>Ich habe mir gesagt, was wäre wenn ich ein kleines Fähnchen hisse und damit auf die Geschichte Siebenbürgens aufmerksam mache>>. So habe ich eine Ausstellung über Honterus gemacht, die 8 Mal in verschiedenen Städten gezeigt wurde“, berichtet er. Roth hat eine besondere Bewunderung für Honterus und das Denkmal vor dem Lyzeum, das er besuchte. 1999 wurde das Bronzerelief mit der Darstellung des Druckvorganges vor 500 Jahren geraubt. Drei Jugendliche haben es herausgerissen, mit einem Pflasterschein unkenntlich zerschlagen und als Bronze für umgerechnet 21 DM bei einem Alteisenhändler verkauft. Das Kunstwerk konnte nicht mehr gefunden werden. Die Bronze war in Bukarest in einer Gießerei gelandet.

600 Briefe für eine Kollekte
Als er erfuhr, dass das Monument vandalisiert wurde, hat er gekocht vor Wut. Dann hat er den Kontakt mit dem Pfarrer der Schwarzen Kirche aufgenommen und ihm dem Vorschlag gemacht, dass er das Basrelief erstellen will. „Ich habe ihm gesagt, dass ich Bilder nach denen ich arbeiten kann habe, aber nicht das Geld für die Ausführung des Projektes. Danach habe ich mit der Arbeit begonnen. Arbeitend stellte ich mir die Frage, was das ganze Projekt kosten würde wenn man es in Auftrag geben würde. So habe bei einer renommierten Kunstgießerei nachgefragt und erfahren, dass das ganze Projekt ungefähr 20-25.000 DM kosten würde. Das Modellieren wurde auf 7000 DM veranschlagt. „Die könnte ich durch unentgeltliches selber modellieren einsparen. Daraufhin habe ich alle sächsischen Organisationen angeschrieben und um finanzielle Unterstützung gebeten. An den Fingern kann man Gruppen zählen, die das Projekt unterstützt haben. 600 Briefe habe ich abgeschickt und versprochen deren Namen in meiner Homepage zu veröffentlichen, die ab 20 DM spenden“, erzählt der Autor traurig. Viele Sachsen waren über das was sie in Rumänien erlebt haben verärgert. Bei einem Kronstädter Treffen begegnete er einer Schulkollegin (Dietlinde geb. Preit) die 100 DM in zwei Raten gespendet hatte. „Sie hatte kein Einkommen und ging Putzen“, erinnert er sich erschüttert.

Einweihung
Er hat 2 Jahre lang am Basrelief gearbeitet. Er modellierte alles in Plastilin auf einer Holzplatte. Danach ließ er sie in Bronze gießen. Er hat zwei Abgüsse machen lassen, einen mit dem Geld der Sachsen, die ihm die Kosten tragen halfen, damit dieses Stückchen ihrer Geschichte wieder hergestellt werden kann. Den Anderen als Sicherheitskopie. „Mit dem Hut in der Hand, habe ich Geld gesammelt. Etwa 1000 Sachsen haben mich finanziell unterstützt ohne je eine Arbeit von mir gesehen zu haben“, gesteht der Künstler. Den zweiten Abguss hat er aus eigenem Geld bezahlt, er bildete eines der Exponate seiner, Honterus gewidmeten, Ausstellung.



Bilder von 2002, als Roth das Basrelief auf den Sockel des Honterusdenkmals montiert hat.

Obwohl er krank und zur Operation angemeldet war, kam Roth 2002 nach Kronstadt und montierte die Basrelieftafel. Nach der Montage lies man ihn alleine auf der Straße stehen. Er hatte erwartet zu einem Kaffee im kleinen Kreis eingeladen zu werden.

4 Tage später rief er bei der Kuratorin an und lud das Konsistorium zu einem Gespräch bei Kaffee und Kuchen ein. Zwei Tage danach erhielt er als Antwort, das es nicht nötig sei, da er doch einen Vortrag beim Deutschen Forum halte, zu dem man die Kirchenvertreter aus dem Burzenland einladen wird.

Die Einweihungszeremonie erfolgte 25 Tage später am Abendgottesdienst des Reformationstages. Zum Schluss hat er erleichtert aufgeatmet. Das Denkmal des Reformators der Siebenbürger Sachsen war wieder komplett.

„Ich ging täglich am Honterusdenkmal vorbei. Die Touristen bewundern es und fotografieren sich mit der Tafel als Hintergrund. Aber wenige wissen davon, dass der Sockel ohne diese Tafel da stehen könnte“. Nicht einmal die Kronstädter wissen, dass die Statue dank des Willens eines einzigen Menschen wieder komplett ist.



Der Künstler Wilhelm Ernst Roth am Basrelief arbeitend. Dokumentarische Wanderausstellung über Honterus.

Wilhelm Ernst Roth ist ein sächsischer Künstler mit einer großen Seele,
der seine Geste mit einem Geständnis untermauert:
„Mein Herz ist in Kronstadt geblieben“.