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Kirchentag in Augsburg

Mein Beitrag und erlebter 31. Kirchentag

Vor 7 Jahren 2003 hatte ich mir vorgenommen beim großen Augsburger Friedensfest 2004, (450 Jahre) uns Siebenbürger in den Reigen der über 700 Veranstaltungen einzubringen und unsern Siebenbürger Wimpel zu hissen.

Frau Dekanin Kasch nahm mein Vorhaben an. Dieses teilte ich dem damaligen Vorsitzenden der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Augsburg mit, welcher mir versicherte, dass die Kreisgruppe die anfallenden Kosten tragen würde.

Ich studierte ein ganzes Jahr Siebenbürgische Kirchengeschichte, was nicht einfach war da ich darüber wenig Material fand.

In dieser Zeit reifte in mir der Gedanke, dass man unseren Siebenbürger Landesbischof. Prof. Dr. Chtistoph Klein zur Eröffnung der Ausstellung einladen könnte. Er könnte dabei auch einen Vortrag über die Situation der Ev. Kirche Augsburger Bekenntnises in Rumänien und einen Gottesdienst halten. Bis dahin hatte noch kein Bischof aus Siebenbürger in dieser Luther-Gedenkstädte in Augsburg einen Gottesdienst gehalten.

So veranlasste ich seine Einladung.

Ich brachte die Frau unseres Vorsitzenden sowie Pfarrer Mathias Pelger, ehmahls Stadtpfarrer der Honterusgemeinde in Kronstadt und Frau Dekanin Susanne Kasch zusammen und wir berieten den Ablauf des Gottesdienstes nach Siebenbürger Art.

Es war nicht sicher dass Landesbischof Prof. Dr. Christoph Klein kommen konnte. In dem Fall sollte Pfarrer Pelger einspringen.

Nach dem alles geklärt war, übernahm ein Ausschuss der Kreisgruppe die weitere Organisation der Veranstaltungen und ich beendete die Erstellung der Ausstellung.

Abgesehn von den jährlichen Kronenfesten in Augsburg welche einen dörflichen Karakter haben, wurde es die bis dahin größte Hochkulturveranstaltung der Siebenbürger Sachsen in Augsburg.

Meine Schautafelausstellung blieb 3 Wochen im Kreuzgang der Luthergedenkstätte St. Annakirche und wurde von über 1.000 Besuchern gesehn.

In meiner Homepage kannst Du, lieber Leser die Veranstaltung aus dem Jahr 2005 in Augsburg sehen.

Die Schautafeln wurden danach in einen Abstellraum der Kreisgruppe abgelegt und warteten auf eine Wiedererwecken.

Mein Angebot sie 2005 zum 29. Kirchentag der Siebenbürger Sachsen auszustellen wurde aus Platzgründen abgelehnt. Ich habe mich umgesehen, im Veranstaltungssaal wäre Platz gewesen. Aber?

Ich hatte große Fotografien von den Ausstellungstafeln und der Honterusausstellung zum 29. Kirchentag mitgenommen und gehofft dass einige unsere Pfarrer sie anfordern würden und unser Fähnlein in ihre Gemeinden weiter tragen würden.

Fehlanname. Strich darunter.

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Ja, dann kam der Tag der Wiedererweckung.

Ende Mai 2011 wurde ich vom Vorsitzendem des Verbandes der Kreisgruppe Augsburg gefragt ob ich meine Ausstellung "Die Ausstrahlung der Confessio Augustana nach Siebenbürgen" die ich vor 6 Jahren in der Luther-Gedenkstätte St. Anna im Einsatz hatte, beim 31. Siebenbürgischen Kirchentagen in Augsburg ausstellen würde.

Schweren Herzen habe ich zugesagt. Die Schläge unter der Gürterlienie von Einigen aus dem Vorstand waren noch nicht ganz geheilt. Dennoch folgte ich der Bitte.



Nach der jahrelangen Lagerung waren die Schautafeln an manchen Stellen reparaturbedürftig.

Ich war in Zeitdruck: zwei meiner Bücher: Band II und Band III vom "Die Deutschen in Rumänien" müssen fertig werden und meine Frau war schwer krank.



In der Voreinladung zum Kirchentag und in den 2 darauf folgenden Siebenbürger Zeitungen stand: Einführung in die Ausstellung "Confessio Augustana" - Wilhelm Ernst Roth.

Ich konnte die Veranstalter nicht im Regen stehen lassen!

Dazu kommt dass im Program vorgesehen war das ich eine Einführung in eine Ausstellung "Confessio Augustana" halten sollte. Ein Thema über welches Frau Dekanin Susanne Kasch referieren sollte.

Meine Ausstellung heißt und beinhaltet "Die Ausstrahlung der Confesso Augustana nach Siebenbürgen." Ein ganz anderes Thema.

Ich hatte keine Zeit und keine Kraft in den mir verbliebenen 5 Tagen, nach der Heimkehr mit meiner kranken Marianne, mich mit der 500 jährigen Kirchengeschichte in Siebenbürgen zu beschäftigen. Da musste ich mir noch etwas einfallen lassen.

Meine Schautafelausstellung war eine Arbeit von über einem Jahr intensivem Studium und dafür brauchte ich 22 m linearen Ausstellungsplatz.

Gut, dann werde ich sie im Saal aufstellen.

Aus Angst vor einem erneuten Ischiasanfall bat ich die Kreisgruppe um Hilfe.



Am Tag X packten Herr Martini und Herr Hermannstädter an.





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Wie führe ich die Anwesenden die mit dem Rücken zur Ausstellung sitzen werden, in die Ausstelung ein?

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Die Lösung:
Die Bronzerelieftafel die vom Honterus-Denkmal gestohlen und von mir im Jahre 2002 nach Fotografien wiedererstellt wurde, war ein Bestandteil der Ausstellung.

Ja, über meine Erlebnisse dazu könnte ich berichten.

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Pfarrer Wieland Gräf und Pfarrer Mathias Pelger waren die Ersten
die den ganzen Text der Ausstellung gelesen haben.









Gedacht, getan.

So manche der hier Anwesende werden, wenn sie vor dem Honterus-Denkmal in Kronstadt stehen sich an meinen Bericht erinnern.



Der Kirchentag nahm wie in der SbZ angekündigt seinen Lauf.



Zwischendurch wurden die Schautafeln besichtigt



















Dem letzten Interessenten wurde die Schautafel dann doch nicht,
von vor der Nase wegeräumt.





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Dieses war mein Beitrag zum 31. Siebenbürger- Sächsischen Kirchentag der diesmal in Augsburg abgehalten wurde.

Ein Dankeschön von Seiten der Organisatoren?
Fehlanzeige.

Sb. Blaskappele, Sb. Chor, Sb. Tanzgruppen wurden im Beiblat der SbZ. "Kirche und Heimat" genannt.

Von der Existenz der Ausstellung
“Die Ausstrahlung der Confessio Augustana nach Siebenbürgen."
am Kirchentag finden Sie kein Wort.

Ich habe dieses Werk für die Öffentlichkeit geschaffen.

Ich habe meine Pflicht als Siebenbürger getan und werde sie auch weiter tun.


Am 31. Oktober wurde meine Ausstellung, von Seiten der Kreisgruppe Augsburg, zusammen mit den anderen Augsburger Kulturformationen, in der SbZ erwähnt.






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