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Rückblick auf Kulturarbeit

Am 17 November 2009 jährte sich zum 20. Mal der Tag an dem ich das Ehrenamt „Kulturreferent der Kreisgruppe Augsburg“ übernommen habe. Meine Hauptaufgabe sah ich in der Bekantmachung rumäniendeutscher Kultur und seinem Umfeld durch öffentliche Vorträge.



Kleiner Rückblick in Schwerpunkte meines kulturellen Schaffens.

1937 in Kronstadt geboren, veranlasste ich, 1958 im Abendgymnasium, unseren Geschichtslehrer David Sonnabends nach Schulende um 21 Uhr, uns Sachsengeschichte vorzutragen.

In den 60 er Jahren arbeitete meine Frau in der Schullerau als Reiseleiterin für DDR Jugend Touristen. Wir ergriffen die Gelegenheit und flößten bei den Wanderungen den Jugendlichen Sachsengeschichte mit dem Löffelchen ein.

1972 -74 persönliche Kunstfotoausstellungen in Kronstadt (über 700 Unterschriften im Gästebuch). Es folgten persönliche Kunst-Foto-Austellungen in Zeiden, Mediasch, Bukarest und in den Kurorten Sinaia, Predeal, Moneasa, Baaßen.

1972 wurde unter meinem Dach der Fotoklub Kronstadt gegründet. Ein auch heute noch auf internationaler Ebene durch seine vielen erworbenen internationalen Preise renommierter Fotoklub Rumäniens.

1976 Entwurf und Bau eines analogen Computers zur Auslotung von Kunstfotografien bei Fotoausstellungen.

1978-1982 sammeln von sächsischem Brauchtum in Dia und Ton und vorführen in vielen Ortschaften, vor über 10.000 Interessenten in Rumänien.

1979 zum Preisträger Rumäniens in der Kunstgattung Fotografie gekürt.

1981 zum mehrfacher Preisträger Rumäniens in der Kunstgattung Fotografie gekürt.

1982 nach 18 Jährigen Bemühungen die Erlaubnis erhalten mit der Familie auszusiedeln.

1983 Am Heimattag in Dinkelsbühl, Vorführung einiger Dia-Tonmontagen von einmaligen Zeitdokumenten sächsischen Brauchtums welches ich durch den Eisernen Vorhang geschleust hatte.
Die Zahl der Interessenten denen ich siebenbürgisch-sächsisches Kulturgut hier in der Öffentlichkeit bekannt gemachte habe, geht weit über die 10.000. Einige meiner Zeitdokumente habe ich auf DVD gebrannt.

1989 am 17 November übernahm ich das Amt des Kulturreferenten der Siebenbürger Sachsen Kreisgruppe Augsburg.

1990 eröffnete ich mit meinen Dia-Tonvorführungen im Bukowina-Institut die von mir vorgeschlagene Vortragsreihe „Die Deutschen in Rumänien".

1992 hielt Dr. Wilhelm Bruckner, der bei der ersten Stunde der Gründung der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen dabei war, auf meine Anregung den Vortrag „Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen“.
Ich hielt das Wissen darüber für sehr wichtig und stellte, mit Genehmigung des Referenten, eine Broschüre auf eigene Kosten her, von denen über 1.000 Stück unter die Leute kamen.

1992 am 1. Mai knapp nach der Gründung der Blaskapelle der Siebenbürger Sachsen Augsburg organisierte ich ein Blasmusikkonzert am Kuhsee in Augsburg das seit damals, jährlich am ersten Mai am Autobahnsee stattfindet und bei dem sich über 1.000 Personen, meist Siebenbürger, einfinden.

1994 Anstoß zur Wiederbelebung und Weiterführung des Siebenbürger Mundartdichtertreffen in der BRD. Ich organisierte zusammen mit Familie Oswald Kessler das "7. Mundartdichtertreffen" in Augsburg. Die Autoren treffen sich seit damals jährlich.

1995 habe ich die Wanderausstellung „Hermann Oberth, Vater der Raumfahrt“ nach Augsburg gebracht und im Bukowina Institut ausgestellt.

1996 erhielt ich das silberne Ehrenwappen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen

1997 gründdete ich im Rahmen der Kreisgruppe die Vortragsreihe mit dem Titel "Verständnis füreinander" mit dem Schwerpunkt: Siebenbürger und sein Umfeld, sowie geschichtliche und aktuelle Themen der Siebenbürger.

1998 erstellte ich die Wanderausstellung „Johannes Honterus“.

Meine Ausstellung wurde zum repräsentativen Leitmotiv einer Fernsehsendung sowie einer anderen danach folgenden Sendung über meine Erstellung der Relieftafel für das Honterus-Denkmal, die in den folgenden Jahren 18 mal ausgestrahlt wurden.

1999 veranlasste ich meinen ehemaligen Sportlehrer einen Wanderpokal und einen Unterstützungsfonds für die Sportveranstaltungen am Heimattag in Dinkelsbühl zu stiften.

2000 erstellte ich die Wanderausstellung "Auf den Spuren des Deutschen Ritterordens in Siebenbürgen“. Beide Wanderausstellungen stellte ich im Kreuzgang der Luther-Gedenkstädte St. Anna in Augsburg aus, wo sie von über 3.000 Interessenten besichtigt wurden. Mehrere HOGs haben sie seither zu ihren Heimatortstreffen ausgeliehen. Es war ein Fenster nach Siebenbürgen, welches von über 10.000 Interessenten wahrgenommen wurde.

Als Abschluss der Ausstellung organisierte ich ein Gastorgelkonzert mit Eckard Schlandt dem damaligen Organisten der Schwarzen Kirche in Kronstadt Siebenbürgen.

2001 Erstellung einer Ausstellung über die Aktivität der Kreisgruppe zur 50-Jahr-Feier. Ein Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit in Augsburg.

2002 modellierte ich nach eigenen Fotografien die damals geraubte Bronzetafel vom Honterus-Denkmal in Kronstadt, ließ sie in Bronze gießen und in Kronstadt montieren (finanzielle Hilfe vieler Freunde, zur Deckung der Unkosten.)

2004 startete ich eine eigenen Homepage die bis Ende 2010 den 100.000 Besucher zählen wird.

2004 organisierten, Marianne und ich am Muttertag eine volkskundliche siebenbürgisch-sächsische Ausstellung. Diese Blitzausstellung haben wir bis heuer 2009 jährlich, somit zum sechsten Mal durchgeführt.

In den vergangenen Jahren veranlasste ich Gedenkgottesdienste in Augsburg im Zusammenhang mit dem siebenbürgischen Reformator Johannes Honterus, Märtyrer Pfarrer Stefan Ludwig Roth und Gedenkgottesdienst an die Deportation der Siebenbürger Sachsen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion.

2005 wurde ich mit dem goldene Ehrenwappen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen ausgezeichnet „in Würdigung seiner ehrenamtlichen Engagements im Dienste der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft, insbesondere als Kulturreferent der Kreisgruppe Augsburg“.

2005 im Rahmen des „Festjahres zum 450. Jahrestag des Augsburger Religionsfriedens" erstellte ich die Wanderausstellung „Die Ausstrahlung der Confessio Augustana nach Siebenbürgen“. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung, ging auf meine Veranlassung eine Einladung an Herrn Bischof D. Dr. Christoph Klein aus Rumänien die er auch wahrnahm. Am Sonnabend Nachmittag vor der Eröffnung meiner Ausstellung hielt er auf meine Veranlassung einen Vortrag über die aktuelle Situation der ev. Kirche in Rumänien und am Sonntag darauf predigte er im Gottesdienst in der St. Anna Kirche Augsburg.
Es war das erste Mal in der Kirchengeschichte, dass ein evangelischer Bischof aus Siebenbürgen einen Gottesdienst in einer Luther-Gedenkstätte gehalten hat.

2006- 2007 Erstellung von 12 Vorträgen über siebenbürger- sächsisches Brauchtum anhand von persönlichen Dias aus den Jahren 1979-1982, die heute 2009 einmalige Zeitdokumente sind.

2009 Erstellung des Buches „Zwangsarbeit in Rumänien 1950-61“ (250 Seiten) im Selbstverlag, in dem 29 Zeitzeugen und ich Aussagen darüber machen. Es ist ein historisches Feld, das bis jetzt noch nicht gepflügt wurde.

XX schrieb: All diese Öffentlichkeitsarbeiten die oft über den Rahmen der Kreisgruppe hinausreichten, resultierten aus einem immensen Fachwissen, der Freude an seiner Arbeit und dem Bedürfnis, dieses Wissen an die nächste Generation weiter zu geben und zu dokumentieren. Seine Leistungen wurden jedes Mal vom Vorstand der Kreisgruppe Augsburg unterstützt.

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