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Projekt: Buch Zeitzeugenaussagen

Die Deutschen in Rumänien
1944 - 1952


Liebe Landsleute

Das Buch „Zwangsarbeit in Rumänien 1950- 1961“ hat gezeigt das großes Interesse an der Veröffentlichung im Stil „Oral History“ „Erfragte Geschichte“ bei unseren Landsleuten ist. Dies sowohl bei denen die Ihren Beitrag geleistet haben, sowie bei denen die dieses Buch bestellt haben.

Mit diesem Buch wurde ein zehnjähriges Kapitel unserer erlebten Geschichte aufgeackert.

Die Erfahrung die ich dabei gemacht habe veranlasst mich ein zweites Kapitel der Erlebnisgeschichte der Generation, die die Jahre 1944 - 1952 bewusst erlebt hat, eine Plattform zu geben wo sie ihre Erlebnisse für unsere nachfolgenden Generationen festhalten und der Öffentlichkeit zugängig machen kann.

Erinnerungen aus dieser Zeit haben, die heute über 71-jährigen, die damals Kinder waren.

Wie haben die nach der Deportation Zurückgebliebenen nach der darauf folgenden Enteignungen und dem Dürrejahr 1947 uns Kindern und sich über die Runden gebracht? Darüber wurde bis jetzt so gut wie nie zusammenfassend berichtet.

Diese Jahrgänge sind heute in den Familien auf der Abrufliste ins Jenseits an erster Stelle.

Seit über 20 Jahren habe ich bei meinen Veranstaltungen immer wieder die Leute aufgefordert ihre Erlebnisse zu schreiben. Nur hie und da hört man, dass jemand an seiner Familienchronik arbeitet.

Ich hoffe dass Ihr durch den Einblick in das Buch welches Ihr von mir habt den Mut und die Mühe nicht scheuen werdet, einen Beitrag in dieser Form zu unserer erlebten siebenbürgischen Geschichte zu leisten.

Ich übernehme Texte die mit der Hand, mit der Schreibmaschine oder PC geschrieben sind. Der Bericht kann von einer halben Seite bis 8 Schreibmaschinenseiten, oder 8 PC Seiten mit 12er Buchstabengröße sein. Wer sich scheut zu schreiben sollte um Hilfestellung bei seinen Kindern oder Enkeln bitten. Dadurch öffnet sich der eigenen nachrückenden Generation auch ein der Einblick in die erlebte Geschichte unserer Generation und das Verständnis, warum wir, als wir die Möglichkeit hatten, unsere 800-jährige Heimat aufgeben haben.

Das Buch wird ungefähr 250 Seiten beinhalten. Fotografien sind auch erwünscht.

Ich übernehme die Zuschriften bis ich die 250 Seiten voll habe. Wer zu erst kommt dessen Zeitzeugenaussage übernehme ich zuerst.

Wer eine Familienchronik geschrieben und veröffentlicht oder nicht veröffentlicht hat, kann Auszüge daraus zu diesem Thema einsenden.

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Ich schlage folgende Schwerpunkte vor:.

Ereignisse aus dem Jahr 1944.
Hilfestellungen an versprengte deutsche Soldaten.
Januar 1945 Deportation der Eltern und/oder Geschwister. Hilfestellung von Verwandten, Bekannten, Fremden.
Ereignisse im Zusammenhang mit den Enteignungen.

Der Kampf ums Überleben: Nahrung, Kleidung, Wohnung.
Erlebnisse mit den neuen Hausbesitzern.
Schule, Kirche, Arbeit, Häuserrückgabe.
Verhaftungen und verschleppungen in die Baraganebene.
Evakuierung und Zwangsaufenthalt 1952.

Machen Sie sich keine Sorgen was unser Schriftdeutsch anbelangt. Wir schreiben so wie uns der Schnabel gewachsen ist. Unser Deutsch ist auch ein wichtiges Zeitdokument dessen wir uns nicht zu schämen brauchen. Die Orthografie wird von Fachleuten durchgesehen.

Das heute ist morgen Geschichte.
Was wir heute nicht festhalten, verweht der Wind.

Wir die Erlebnisgeneration begleiten immer öfter Nahestehende zu Grabe. Bald sind wir auch an der Reihe. Die Zeit in die Ewigkeit einzutauchen steht uns der Erlebnisgeneration vor der Tür. Leisten wir vor Torschluss auf diesem Gebiet unseren Beitrag

Packen wir es an!

Wilhelm Ernst Roth
Wilhelm-Hauff-Str. 33
86161 Augsburg
Tel.: 0821 56 55 05
wilhelm.roth@gmx.de
www.wilhelm-roth.de

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