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Großkarol.




Begebenheiten bei den Vortragsveranstaltungen


Großkarol 10. April 1980

Von Sathmar fuhr ich nach Großkarol. (Carei)
Es ist bekannt, dass in den Ortschaften des Grafen Anton Kàrolyi, die mit deutschen Vertragsfronbauern besiedelt waren (Terbest besiedelt 1777, Merken 1772, Bildegg 1730, Sagas 1747, und Schandern 1767), seinerzeit in deutscher Sprache unterrichtet wurde.

Die Großkaroler Schwaben hatten ein aktives kulturelles Leben, welches oft in der deutschsprachigen Presse Rumäniens erwähnt wurde.

Hier war ich Gast bei der Familie des Lehrer Hans Kuhn, der mir den Vortrag im



Städtisches Kulturhaus, im ehemaligem Schloss, organisiert hatte.

Der Fotoclub 9. Mai aus Großkarol, bat mich auch speziell für sie, eine Vorführung zu machen. Dabei besprachen wir viele technische Einzelheiten .



Bei Herrn Kuhn fand ich eine schöne Bibliothek von neuesten Büchern aus Westdeutschland. Er hatte als Lehrer Verlage angeschrieben und seine Situation geschildert und viele Neuerscheinungen unentgeltlich erhalten.



Seine Frau, eine rumänische Lehrerin, unterrichtete im Nachbarort in deutscher Sprache vier Klassen in Simultanunterricht. Als wir die Schule besuchten, wurde großer Schulfasching gefeiert.



Frau Kuhn sprach im Unterricht den schwäbischen Ortsdialekt. Ich weiß nicht, ob sie auch hochdeutsch beherrschte.

Hut ab vor diesen Menschen, die ihr Bestes gaben.



Mit Herrn Hans Kuhn besichtigte ich die sathmar-schwäbischen Dörfer Kaplan, Petrifeld, und Bescheened.









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