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Zweites Mundartdichtertreffen



Einblick in die Dia-Tonmontage
"Zweites Mundartdichtertreffen Siebenbürgens"

Zeiden 1979.

Ein einmaliges Zeitdokument

Bilder der Sächsischen Mundartdichter die ihre eigenen Werke in ihrer Mundart vortragen.

Auf dem Hinweis von Frau Fabritius Dancu diesen kulturellen sächsischen Meilenstein festzuhalten, habe ich davon 2 Negativfilme und 3 Stunden Ton aufgenommen.

Daraus hatte ich eine Dia-Tonmontage von 30 Minuten erstellt, in der die Dichter ihr eigenes Werk in ihrer Mundart vorlesen. Dazu ilustrierte ich die Vorlesung mit passenden Bildern oder gedruckten Texten.

Die Originaltonbänder überließ ich 1982 bei meiner Ausreise der Redaktion der Karpatenrundschau.

Diese Dia-Tonmontage habe ich gelegentlich vorgeführt. Sie ist bis heute 2013 noch nicht digitalisiert.

Was nicht ist, kann noch werden.





Horst Schuller Anger, von der Karpatenrundschau, stellte die Arbeiten der Mundartautoren vor.






Friedrich Schuster - Mundartdichter - der in Kerz das erste sächsische Mundartdichtertreffen organisiert hat.




Walter Plajer, Zeidner Mundartdichter.




Oswald Kessler, der bei allen Mundartdichtertreffen dabei war.

Bei einem Telefongespräch 1993 fragte ich ihn was er dazu sagt dass wir in Augsburg das 7. Mundartdichtertreffen, welches nach der Wende nicht mehr in Siebenbürgen stattgefunden hatte, nun hier organisieren.

Er war gleich Feuer und Flamme.

Dank seiner und seiner Frau Elisabeth, konnten wir, da sie die Übersicht über die Autoren hatten, und mit finanzieller Unterstützung der Siebenbürger Landmannschaft, in Gemeinschaftsarbeit, diese Veranstaltung nach dem Umbruch, 15 Jahre später, (1994) nach Deutschland verpflanzen.




Pfarrer Karl Gustav Reich.




......

ech sil härammen za der son:
Deng Ugen, tra wä vun er Kah,
bränge mich aus menger Rah!

Ta bäst als Medche net nor hisch,
ta bäst uch zemlich get äm Flisch,
und wirscht glatt näkest zom Gelech,
Ta huäst ja gor wennich Geknech.
......






Pfarrer Walter Seidner



Maria Gierlich-Gräf aus Großscheuern.






Zeidner Frauenchor.


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Täglich sterben weltweit Mundarten aus.

Die siebenbürgisch sächsische Mundart hat weder in der alten Heimat, noch in Deutschland Überlebenchancen. Ihr Untergang ist ein kultureller Verlust.

Ihre Wahrung und Sicherung ist daher eine Herausforderung siebenbürgisch sächsischer Kulturarbeit.

Die Mundartautoren trafen und treffen sich weiter.

Mein Schärflein habe ich, der schon nicht mehr die Mundart spricht, hiermit geleistet.