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Muttertag 2005 in Augsburg



Muttertag Mai 2005

Muttertag wird in Deutschland nicht kirchlich begangen.
Wir Siebenbürger feiern ihn öffentlich in unserer mitgebrachten traditionellen Art.
Marianne wollte wieder eine Ausstellung machen.

Dafür besuchten wir in Schloss Horneck am Neckar das Siebenbürgische Museum um Informationen über Hafnerarbeiten zu bekommen








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Vorbereitung für den Muttertag

Es folgen Arbeiten zur Erstellung der Schautafeln für die Identifizierung von Hafner- und Stickarbeiten.



Eins



Zwei



Drei



Letzte Begutachtung



Nach Absprache mit den Ausstellerinnen und Besichtigung der Exponate erstellte Marianne die Beschriftungen der Arbeiten am PC.

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Am Sonnabend ging es los.



Vorbereitung des Gemeindesaales.


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Illustration meines Berichtes der in der SbZ veröffentlicht wurde.

Sonntag den 8.Mai wurde in der St. Andreaskirche in Augsburg der traditionelle Muttertagsgottesdienst nach Siebenbürgischer Art gefeiert.



Herr Pfarrer Küffer, der Hausherr begrüßte seine „lieben Siebenbürger Sachsen“ die in Deutschland eine Heimat gefunden haben.



Es predigte Pfarrer Weingärtner aus Ottobeuren (einst Großau). Trotzdem es der 8.Mai war und die Medien voll Kriegserinnerungen, hielt er in seiner Predigt schwerpunktmäßig ein Loblied auf die Mutter.



Der Siebenbürger Chor sang Muttertagslieder.



Die Kirche war rammelvoll. Es wurden zusätzlich Stühle gebracht. Es dürften über 400 Personen anwesend gewesen sein.



Die Kindertanzgruppe unter Leitung von Frau Rosi Schwarz trug Gedichte vor, die von der Mutterliebe und Dank an die Mutter erfüllt waren. Leider wurden trotz meiner seit Jahren wiederholten Bitte ein Gedicht, in Vierzeilerform, das abwechselnd in Hochdeutsch und unserer Sieb. Mundart vorgetragen werden soll, auch heuer nicht erfüllt.

Ich will damit bezwecken dass Nichtsiebenbürger unseren Dialekt verfolgen und teilweise verstehen können und nicht denken dass wir türkisch sprächen Obwohl wir Siebenbürger 150 Jahre unter türkischen Oberhoheit gelebt haben.

Christof Schuller spielte sehr gekonnt Klavier.



Beim Ausgang wurde jeder Frau eine rote Rose überreicht. Einige Besucher waren anlässlich des Feiertages nach altem Brauch in Tracht gekommen.







Anschließend ging es ins Gemeindehaus um die von Marianne Roth organisierte,



nun zur Tradition gewordene Ausstellung zu besichtigen.



Diesmal war das Motto der Ausstellung: „Wir führen die Sticktradition fort!“.
Ausgestellt wurden selber gemachte Stickarbeiten sowie Hafnerarbeiten.





Der älteste ausgestellte Krug trug die Jahreszahl 1825.







Handgemaltes Porzellan von Regina Martini



In vielen Haushalten sind Schätze an Stickereien vorhanden und auch manchen Krug kann man noch finden.







14 Frauen stellten ihre Schätze zur Verfügung.







Meine Schautafeln fanden viele Interessenten, da sie zur Identifizierung der Krüge beitrugen.







Und sie kamen und kamen.





Bei Kaffee und Kuchen für die Frau Szilagyi mit ihrem Seniorenteam zuständig war, stand man noch lange beisammen.



















Es ist vollbracht.





Nächstes Jahr machen wir weiter.



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