Sie sind der
GOWEBCounter by INLINE Besucher



Veröffentlichung
des Schatplanes des Computers
Zerstörung



Schaltplan des Computers
Veröffentlichung
Zerstörung

Herr Ing. Sylviu Comanescu Vorsitzender der Kunstfotografengilde Rumäniens bat uns die Pläne zum Nachbau dieses Gerätes in der internen Verbandzeitschrift zu publizieren. (In Rumänien gab es in der kommunistischen Zeit keine Fotozeitschrift im Handel).

Doch leider wurde ich mit Puiu uneins. Er war, ohne mir den Grund zu nennen, gegen eine Veröffentlichung. Ich meinerseits wollte meine geleistete geistige Arbeit auch anderen unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Auch vom Ausleihen an andere Fotoklubs wollte er nichts wissen.

„Nun gut so veröffentliche du deinen Wunsch was so eine Blackbox können soll und die Maße der Gehäuse und ich veröffentliche den von mir konzipierten elektronischen Schaltplan des Rechners.“


1978 veröffentlichte ich den Jurierungsapparat in der internen Fotozeitschrift des Kunstfotografenverbandes Rumäniens.




















Darauf hin hat Puiu die Relais in seinem Unternehmen abgegeben.

Das war das Aus des ersten Jurierungsapparates in Rumänien.

Ein Gutes war dabei, das Damoklesschwert das wegen Entfremdung aus Staatseigentum über unsere Häupter schwebte, waren wir los.

Selbstverständlich habe ich in der Publikation ausführlich auf seinen Beitrag an Ideen was so eine Blackbox seiner Ansicht nach machen solle, hingewiesen und womit ich diesen Wunsch ergänzt und zum Leben gebracht habe.

Puiu hat ein Jahr später das Handtuch geschmissen und sich aus dem Klub zurückgezogen.

.........................................................

Ich habe mich danach bewusst der Erstellung von Dia-Tonmontagen über siebenbürgisch sächsischen Brauchtum zugewandt und somit einmalige Zeitdokumente deutscher 850 jährigen Kultur im Osten geschaffen.

Es sind Zeitdokumente lebendigem Brauchtums aus den Jahren 78-82, einer Kultur um die heute Europa ärmer geworden ist.

Mehr darüber in einem anderen Kapitel.
.........................................................

Immer mehr Bekannte berichteten mir im Geheimen dass sie über mich von der Securitate ausgefragt wurden.

1981 ist jemandem meine Kulturaktivität, Vorführung meiner volkskundlichen Dia-Tonmontagen, zumal einer in der DDR Botschaft in Bukarest, zu bunt geworden.

Wahrscheinlich taten sich die Genossen eines Tages die Frage: "Sperren wir den weg oder verkaufen wir ihn mit samt seiner Familie der Bundesrepublik Deutschland.

So bekamen wir 1982, nach 19 Jahren bemühen, die Ausreisegenehmigung.