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Gedenkgottesdienst
Johannes Honterust



Gedenkgottesdienst
Johannes Honterus 2004 in Augsburg.


Anlässlich des Todestages (23. Jan. 1549) des siebenbürgischen Humanisten und Reformators Johannes Honterus habe ich für Sonntag den 25. Januar, 10 Uhr in der St. Andreas Kirche Augsburg einen Gedenkgottesdienst mit Abendmahl, sowie die Möglichkeit einer Besichtigung meiner Johannes Honterusausstellung in die Wege geleitet.

In der Siebenbürgischen Zeitung, in der Augsburger Zeitung sowie im Sonntagsblatt (Evangelische Wochenzeitung für Bayern) waren meine Einladungen erschienen.

Um aber sicher zu gehen dass Interessenten diese Veranstaltung besuchen, hatte Marianne das Telefonbuch gewälzt, während ich Sonnabend einige Stunden, Mitglieder der Kreisgruppe Augsburg zum Gottesdienst persönlich eingeladen und gebeten habe von der Veranstaltung auch an Nichtmitglieder weiter zu sagen.

Am Abend stellten wir die Honterusausstellung und das Plastilinmodell der Bronzerelieftafel im Gemeindesaal, sowie die Bronzerelieftafel in der Kirche auf.



Sonntag



Der Posaunenchor übt sich ein.



Vor dem Gottesdienst verteilte Marianne unsere Faltblätter mit kurzem Lebenslauf von Johannes Honterus, und einer Vorschau der Vorträge sowie Datum und Uhrzeit der Sendung im Augsburger Fernsehen über meine Wiedererstellung der geraubten Honterusrelieftafel die am besagten Sonntag Abend nun zum dritten mal gesendet wurde. (Im Februar sollen weitere Sendungen darüber folgen.)



Die Pfarrherrn waren skeptisch was die Anzahl der Gottesdienstbesucher betraf.
Doch die kamen und kamen.



In der Kirche neben dem Altar fand die Bronzerelieftafel ihren Platz.



Die 350 Sitzplätze reichten nicht aus.
Es mussten zusätzlich Stühle in der Kirche aufgestellt werden.



Die Liturgie übernahm der Hausherr Pfarrer Wolfgang Küffer. Nach der Begrüßung
sprach er einige Worte über die große Glocke der Schwarzen Kirche in Kronstadt
(ca. 6000 Kg, die größte freischwingende Glocke Rumäniens) deren Klang,




seit 24 Jahren in meinem Tonarchiv schlummernd, nun erwachte und einige
Minuten den Kirchenraum und viele Herzen der Anwesenden zum vibrieren brachte.
Es war ein besonderes Schmankerl wie man hier zu sagen pflegt.





Die Predigt hielt Pfarrer Mathias Pelger die gut angekommen ist.
(Kronstädter Stadtpfarrer der Honterusgemeinde a. D.)




Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der St. Andreasgemeinde



und dem Siebenbürgerchor unter der Leitung von Michael Kutscher. Sie hatten für diesen Tag nochmals das Honteruslied, welches anlässlich der Enthüllung des Honterusdenkmals 1898 von Heinrich Schlandt geschrieben und Rudolf Lassel vertont worden war, einstudiert.





Ein gebürtiger Augsburger sagte zu mir: „Dieser Pfarrer hat eine Ausstrahlung, einmalig!“.
Mit anderen Worten Pfarrer Mathias Pelger hatte die richtigen Worte gefunden.





Abendmahl







Nach den Abendmahl wurden die Anwesenden in den Gemeindesaal zur Ausstellungsbesichtigung eingeladen.









Eine geplante Führung durch die Ausstellung konnte ich, wie zu erwarten, wegen des großen Andranges, nicht durchführen.















So hielt ich mich mehr beim Plastilinmodell des Bronzereliefs auf und gab darüber Auskunft.





Pfarrer Küffer wurde von Anwesenden gebeten die Ausstellung noch einige Tage im Gemeindesaal zu lassen da eine intensivere Besichtigung bei diesen Andrang nicht möglich sei. Eine Bitte die er an mich weitergab. So wurde aus einem Tag gleich 10 Ausstellungstage im Gemeindesaal wo unter der Woche verschiedene Veranstaltungen stattfinden.





Frau Erna Szilagyi mit ihrem Team sorgten für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen.













Herr Helmut Widmann (Elisabetstadt) bot Transylvanicas zum Kauf an. Um noch mehr über Johannes Honterus zu vermitteln, habe ich eine Einladung für Sonnabend den 31. Januar 17 Uhr in die Augsburger Allgemeine zu einer Führung setzen lassen. Dazu zusätzlich den Chor, die Blasmusik, die Tanzgruppe und die Theatergruppe davon in Kenntnis gesetzt. Ich bin gespannt ob Interessenten kommen.

Montag den 2. Februar referiert die Volkskundlerin Dr. Irmgard Sedler über „Die Tracht“ in diesem Gemeindesaal, da können noch einige die Besichtigung nachholen.

Die Veranstaltung wurde von Horst Lassner auf Video aufgenommen.
Ein Teil dieser Aufnahmen stammen von ihm.



Das war es.