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Wert einer
Dia- Tonmontage.





Der Wert einer Dia-Tonmontagen mit Überblendung

Als ich bei der Ausreise 1982 beim Patrimonium anfragte ob ich meine Dias mit Menschen in Tracht mitnehmen könne, bekam ich zur Antwort: "nur solche wo sie selber auch drauf sind, weil es Zeitdokumente sind".

So schleuste ich sie im geheimen mit Touristen durch den Eisernen Vorhang.

Problematisch waren die Tonaufnahmen. Da wollte niemand ein Risiko eingehen. Die habe ich dann selber durch den Zoll geschmuggelt.

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Leider bin ich der Einzige der Mühe, Arbeit und großen materiellen Aufwand nicht gescheut hat und diese Kunstgattung benützte um Zeitdokumente unserer Siebenbürgischen Kultur vor Torschluss festzuhalten.

Über Begebenheiten im Zusammenhang mit diesem Kapitel meines Lebens werde ich in Folgendem berichten.

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Anhand meiner Zeitungsschnipsel wurde ich nach meiner Aussiedlung 1982 im Fotostudio Reger in München angestellt und arbeitete da in der AV (Audio Vision) Abteilung von 1984 bis 1986. Hier stellte ich per Hand Diaduplikate und Trickdias her. Die letzte Dia-Tonmontage an der ich auch gearbeitet habe war "Hongkong stellt sich vor". Eine Werbeschau für eine Weltausstellung in den Vereinigten Staaten. Eine Show, wo 30 Dia-Projektoren im Einsatz waren.

Eine einfache Diashow von 10 Minuten Länge für 2 Projektoren, für Werbung, kostete damals 3 meiner Bruttomonatsgehälter.




Ps. 25 Jahre später, Sommer 2004, erlebte ich zweimal dass Unbekannte mit denen ich über ihren Heimatort sprach, sich an meine Vorführungen vor einem viertel Jahrhundert erinnerten.

Der Zeitenwind hatte meine Spuren noch nicht verweht.



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Welchen Wert, lieber Leser diese Sammlung von Bräuchen einer sich heute auflösenden europäischen auslanddeutschen Kultur für Sie hat das können Sie bestimmen.

Ich fand meine Arbeit wichtig und nötig.