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Siebenbürgen

Deutsche Ortschaften im Burzenland

Ausstellung in der Einkaufsstraße des Schwabencenters in Augsburg


Das Jahr 2015 hatte kaum begonnen als ein Wettrennen zwischen ein Paar Teufelchen und einer Sannibesatzung sich ein Wettrennen um mich lieferten. Die Teufelchen wollten mich im Rollstuhl sehn und die tollen Sanis wollten es verhindern. 15 Minuten nach meinem Hilferuf stürmten die Jungs die Treppen hoch und Weihwasser tropfte in meine Ader. Kaum ein Monat verging als die Teufelchen es nochmals versuchten.

Sieger blieb zu meiner Freude auch diesmal die Sannigruppe. So kam es dann dass ich das Krankenhaus nach Jahren wieder mal von innen gesehen habe.
Nach viel Wassertrinken und Nachmittagsschläfchen führte mich mein Spaziergang ins „Schwaben Einkaufscenter.“ Hier gab es eine Ausstellung in einem Verkaufsraum. Da erfuhr ich von einem Zusammenschluss einiger beherzter Damen dass sie in einen unbenützten Verkaufsraum einen Nachbarschaftstreffpunkt einrichten werden. Unterstützt wurden Sie von SIC –Quartiersentwicklung und AWO–Soziale Fachberatung für Senioren, Initiative Lebensraum Schwabencenter, Fachforum der Lokalen Agenda 21 & Projektgruppe der Transition Town Augsburg und Anderen.

Als ich nach der Raumrenovierung mich da umsah, sagte ich mir „Hier kann man Ausstellungen ausstellen.“ Mein Vorschlag wurde angenommen.

Mein Flyer



Die Ausstellung besteht aus 13 Schautafeln der 13 sächsischen Ortschaften des Burzenlandes



Als ich mit meinem Freund Dietrich Weber sowie mit Michael Gewölb über mein Vorhaben sprach, kam von ihnen gleich die Frage: „brauchst du Hilfe?“ die ich dankend annahm.

Eröffnung der Ausstellung.

Reihenfolge der Veranstaltung

Die Eröffnung wurde umrahmt vom Siebenbürgerchor Augsburg dirigiert von Helga Schwägele. Sie hatte auch die passenden Lieder für die Veranstaltung zusammengestellt

Eröffnung mit dem Lied “Musik erfüllt die Welt“

Lissa Schuster begrüßte die Gäste und berichtet über das sogenannte Wohnzimmer.

Dr. Ortfried Kotzian, ehemaliger Geschäftsführer des Hauses des Deutschen Osten München, Luzian Geier, ehemaliger Journalist der Banater Zeitung in Rumänien, sowie Frau Annemarie Klein, Kulturreferentin der Kreisgruppe der Siebenbürger Sachsen Augsburg hatten uns die Ehre gegeben.



Helga Schwegele berichtet über den Chor.

Chor: “In der Ferne"

Marianne las eine Kurzfassung der Siebenbürgischen Geschichte vor.

Chor: “Af deser Ird…"

Luzian Geier brachte einen Einblick in mein kulturelles Schaffen, angefangen in den 70-er Jahren in Rumänien mit kunstfotografischen Wanderausstellungen gezeigt in Kronstadt, Bukarest, Predeal, Sinaia Mediasch und anderen Ortschaften. Es folgten Erstellungen von Diaporamas mit Siebenbürger Brauchtum welche heute, nach über 40 Jahren, einmalige Zeitdokumente sind.

Er berichtete über meine jahrzehntelange Aktivität als Kulturreferent der Kreisgruppe Augsburg, genauer gesagt 20 Jahre initiiert und geleitet einer monatlichen Vortragsreihe mit ausschließlich Vorträgen im Zusammenhang mit den Deutschen in Rumänien. Erwähnenswert ist die Erstellung des gestohlenen Reliefs des Honterusdenkmals in Kronstadt, von Gedenkgottesdiensten, sowie meiner Buchreihe, aus 1.500 Seiten von Zeitzeugenaussagen.

Dietrich Weber las aus seiner Gedichtreihe “Gedicht Heimat“ ernste und humorvolle Gedichte.





Chor “Glocken der Heimat“

Frau Lisa Schuster hatte sich Gedanken gemacht die sie uns näher brachte.

Was ist Heimat? Wer sich auf die außergewöhnliche Geschichte der Siebenbürger einzulassen vermag, stößt unwillkürlich an eine bedeutsame, vielschichtige und äußerst aktuelle Frage des menschlichen Seins:

Was ist Heimat für mich? Wie verschmerze ich den Verlust meiner Heimat und was nehme ich mit? Was bleibt?

Wir laden alle Besucher der Ausstellung ein, ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen auf einer Tafel zum Ausdruck zu bringen. Dabei zeigte sich, dass uns alle viel mit den Siebenbürger Sachsen verbindet.
Mit dem Lied: “Af deser Ird…" beendete der Chor die Eröffnung der Ausstellung.

Einige Anmerkungen:

























Pfarre ir. Matias Pelger ehe Maler Stadtpfarrer von Kronstadt hat uns auch die Ehre gegeben

Am 23. September folgte die Finissage

Hier trug Dietrich Weber von seinem sächsischen und hochdeutschen Gedichteten vor.

Gerhard Rill hatte auch einige Exponate aus seinem Museum mitgebracht.

Gottfried Schwarz Vorsitzender der Kreisgruppe Augsburg hat uns auch die Ehre gegeben.

Frau Erna Szilagyi mit Frau Gohn und Ernas Enkelin mit Freundin führten das Backen von Baumstritzel vor.









Wir haben es geschafft.



2016 werde ich noch eine Ausstellung und somit meinen kleinen blauroten Wimpel wieder in den blauweißen Himmel hissen.

Marianne und ich betreuten unsere Ausstellung täglich von 14 bis 18 h Uhr. Dabei kam es zu sehr interessanten Gesprächen.

Die Ausstellung war ein voller Erfolg.