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        in Zeiden



Wolkendorf


sächsisch-->Wölkenderf
rumänisch-->Vulcan
ungarisch-->Szászvolkány


1377 erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich Wolkendorf zu einer stattlichen Gemeinde, obwohl es von feindlichen Einfällen, Bürgerkrieg, Plagen und Seuchen nicht verschont bleibt und manchen Aderlaß zu verkraften hat. Dazu kam 1907 Auswanderung nach Amerika, Kriegsopfer und 1945 Deportation.

1611 zerstörten die Truppen Gabriel Bathoris das Dorf und die Kirchenburg. Ca. 300 Wolkendorfer kamen um. Es überlebten nur 6 Personen!

Auf dem Taufstein aus dem im Jahre 1741 ist folgende Inschrift eingemeißelt: "Sie Leser, was zuvor ein grober Stein gewesen, wird hier zu solchem Zeug, darin ein jede Seel die sich läßt tauffen, wird von Adams Schuld genesen drum eil zu diesem Born und Brauch dies Heyls-Salb Oel".

1510 von 42 Wirten (erwähnt wird erstmals "1 Wallache" Rumäne), stieg die Einwohnerzahl stetig.

1940 erreichte die deutsche Bevölkerung mit 1.390 Sachsen den Höchststand.

1999 hatte Wolkendorf noch 142 ev. Kirchenmitglieder.

Das ehemalige Waisenhaus, heute ein kirchliches Erholungsheim, ist eine empfehlenswerte Adresse für ausländische, nicht anspruchsvolle Touristen. (Tel.: Rum. 00 40 (0)-268 25 34 79) Vollpension 25,- DM