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        in Zeiden



Tartlau

sächsisch-->Tuerteln
rumänisch-->Prejmer
ungarisch-->Prázsmár


1213 erste urkundliche Erwähnung.

Tartlau ist die südöstlichste deutsche Siedlung im Burzenland und befand sich an exponierter Stelle, dem südöstlichen Einfallstor nach Siebenbürgen. Die Gemeinde wurde 50 mal von Mongolen, Tataren, Türken, Walachen, Moldauer, Kosaken, u.a. zerstört. Die Kirchenburg fiel nur zwei mal in Feindeshand. Sie ist die besterhaltene Kirchenburg Osteuropas und ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Wehranlage, aus dem 13. Jahrhundert, wurde in der Türkenzeit verstärkt. Die heutige Form erhielt die Wehrmauer im 16. Jh. Der innere Bering hat eine Höhe von 12 bis 14 m. An der Basis ist die Mauer 5 m breit.

Der Flügelaltar stammt aus dem Jahr 1450.

Die Kirchengemeinde hat auch heute einen Perlfiligrankelch in Gebrauch, der laut Inschrift 1529 der Kirchengemeinde gestiftet wurde.

Bevölkerungsstatistik.
1510 deutsche Hauswirte 230 = 1.100 Seelen.
1816 Deutsche 2.128, Rumänen 943
1846 waren 393 sächsische Kinder schulpflichtig.
1930 Deutsche 2.279, Rum. 2.211, Ung. 430, Roma 108 Juden. 20
1999 173 ev. Kirchenmitglieder.