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Weidenbach

sächsisch Wedjebich
rumänisch Ghimbav
ungarisch Vidombák


1342 erste urkundliche Erwähnung des Ortes unter "Widinbach".

1420 befahl der König von Ungarn und spätere deutsche Kaiser, Sigismund, den Bewohnern von Weidenbach, Petersberg, Honigberg und Brenndorf durch Zufuhr von Steinen und Bauholz bei der Befestigung von Kronstadt mitzuhelfen.

1510 lebten "133 Hauswyrt, 11 Witwen, 6 Hirten, 1 Müller, 1 Schulmeister, 1 Glöckner und ein Schefent Dyener" in Weidenbach.

Am 25. August 1658 fielen Türken und Tataren ins Dorf ein, plünderten und mordeten. 909 Menschen fielen ihnen zum Opfer. Gefangene Weidenbächer wurden vor dem Klostertor in Kronstadt zum Verkauf angeboten. Wer nicht ausgelöst wurde, wurde geköpft. Dies war der Schreckenstag in der Geschichte Weidenbachs.

1910 lebten hier 74% Sachsen (2.068), 18% Rumänen und 8% Ungarn.

1916 wurden die Glocken bis auf die Schulglocke für Kriegszwecke beschlagnahmt. Auf dieser steht eingegossen: "Verflucht sei die Hand, die mich herunternimmt".

1999 noch 92 ev. Kirchenmitglieder.