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        in Zeiden



Nussbach

sächsisch-->Noßbich
rumänisch-->Maierus
ungarisch-->Szászmagyarós


Der Ort wird unter der Bezeichnung "villa nucum" 1377 erstmals urkundlich erwähnt.

Wie auch die anderen Burzenländer Gemeinden, wurden seine Bewohner von Gewalttaten und Seuchen heimgesucht, die Häuser unzählige Male in Brand gesteckt. Die Verzweiflung der Bewohner gibt eine Mauerinschrift aus 1632 wieder: "Werden wir auch wecklaufen, die wir noch geblieben sind, und Gott itzt nit anrufen, weil wir noch friedsam sind, sonst wird Er uns schicken den Feind, der wird uns gar verdilgen, die wir die nächsten sind."

Die Kirche in Nußbach stammt aus dem 15. Jh. Eine 6-8 m hohe Mauer umgibt sie noch teilweise.

1510 erste urkundliche Erwähnung einer Schule.

1718/19 starben 230 Personen an der Pest, mehr als die Hälfte der Dorfbewohner. Danach siedelten sich, wie auch in andere entvölkerten deutschen Dörfer, viele Rumänen an.

1869 lebten in Nußbach: 915 Sachsen, 514 Rumänen und 40 anderer Nationalität. Vor dem Umbruch von 1989 lebten hier 635 Sachsen (35%).

Ende 1999 zählte die ev. Kirchengemeinde 123 Seelen. Damals gibt es in der Schule, neben den rumänischen Klassen, eine deutsche Grundschulabteilung (Klassen 1 bis 4) mit lediglich 6 Schülern, sowie eine kleine Kindergartengruppe.