Sie sind der
GOWEBCounter by INLINE Besucher




Schritt zurück


   *** Ritterorden
   *** Siebenbürgen
   *** Burzenland
   *** Brenndorf
   *** Heldsdorf
   *** Honigberg
   *** Kronstadt
   *** Petersberg
   *** Rosenau
   *** Rotbach
   *** Neustadt
   *** Marienburg
   *** Nußbach
   *** Schirkanyen
   *** Weidenbach
   *** Tartlau
   *** Wolkendorf
   *** Zeiden
   *** Kronenfest 1979
        in Zeiden



Marienburg

sächsisch-->Marembrich
rumänisch-->Feldioara
ungarisch-->Földvar


Der Ort liegt auf demselben Breitengrad (45,49 N) wie Mailand und Venedig. Neueste archäologische Ausgrabungen, bei denen 109 Gräber freigelegt wurden, zeigen daß der Ort schon Mitte des 12. Jahrhunderts, also vor der Ankunft der Ordensbrüder, von Deutschen besiedelt war.

Nach der Schenkung des Burzenlandes an den Deutschen Ritterorden wurde Marienburg im Jahr 1211 bis 1225 Sitz der Ordenskomturei Siebenbürgen.

Nach der Vertreibung des Ordens übernahm der Zisterzienserorden das Patronat über Burg und Dorfbewohner. 1280 wurde innerhalb der Burgmauern die Kirche errichtet.

1379 erhielt Marienburg das Wochenmarkt- und 1380 das Asylrecht.

Die Bevölkerung geht, im Jahr 1526, von 158 Hauswirten durch Pestepidemien und Kriege, 1672 auf 41 Hauswirte und 13 Siedler zurück.

1698 werden erstmalig 21 zugewanderte Wallachen erwähnt.

1871 errichteten die Sachsen eine über das Burzenland hinaus bekannte Ackerbauschule, die 1945 aufgelöst wurde. Schon 1876 wurden Yorkshireschweine, 1878 eine Münztaler Hornviehherde und 1882 die ersten Pinzgauer Zuchttiere erworben und weitergezüchtet.

1910 hatte der Ort 2.491 Seelen, davon 40% Sachsen (997), 48% Rumänen und 10% Ungarn.

Durch die zwei Weltkriege, Deportation und Familienzusammenführung in der BRD nahm die sächsische Bevölkerung weiter ab.

1999 waren noch 53 ev. Kirchenmitglieder in Marienburg.