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        in Zeiden



Neustadt

sächsisch-->Noscht
rumänisch-->Cristian
ungarisch-->Keresztenyfalu


1362 erste urkundliche Erwähnung in einem Schreiben des Königs Ludwig der Große. Im gleichen Jahr ist die älteste Wassermühle urkundlich erwähnt.

1510 wird "Newstat" von 494 Menschen bewohnt: 124 "Hawswyrth", 3 "Sedler", 12 "Wytwen an der czayl", 9"armlewt", 1"Mulner", 1"Dyener" und 4 "Hyrten"; 4 "wüst hewser", 1 "Gloknerhaws", und 1"Schulhaws".

Trotz der vielen Katastrophen: Plünderungen, Feuersbrünsten, Seuchen Überschwemmungen, gehörte Neustadt zu den ansehnlichsten Gemeinden im Burzenland.

Neustadt besitzt eine der eindrucksvollsten Kirchenburgen des Burzenlandes. Vorwerk, sowie ein einst von Wasser umgebener doppelter Ringmauergürtel erinnern an Tartlau. Von den 9 aus Flußstein gebauten Wehrtürmen stehen noch 8.

Ein hervorragendes Zeugnis der Bildhauerkunst und besonders für Trachtenforschung ist der Portraitgrabstein der Pfarrersgattin Anna Maius mit krausem Mantel und Schleier, die 1631 starb.

Ein starkes,in Nachbarschaften gut organisiertes Gemeinwesen bot Zusammenhalt und Schutz. Die Nachbarschaftsatzung von 1662, wurde mehrfach überarbeitet "Anno 1720 den 26 Aprilis ... so ist die gemein in 5 Nachbarschaft ab getheilet".

Krieg, Flucht, Deportation, Enteignung, Zwangsevakuierung in der jüngeren Vergangenheit, Familienzusammenführung im Westen, kein Vertrauen in die neue Staatsmacht führten zum Exitus der Dorfgemeinde. Die ev. Kirchengemeinde Neustadt zählt heute noch 130 Mitglieder.