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        in Zeiden



Rosenau

sächsisch-->Rusena
rumänisch-->Râsnov
ungarisch-->Rozsnyó


1331 erste urkundlich Erwähnung.
Unter der vermutlich vom deutschen Ritterorden erbauten Burg, die danach von den Rosenauer-, Wolkendorfer- und Neustädter Sachsen zur Bauernburg ausgebaut wurde, entwickelte sich eine stattliche Gemeinde.

Die Burg, angelegt auf einem 150 m hohen Kalkfelsen, hat 10 Wehrtürme. Im Inneren befanden sich etwa 30 Häuschen, darunter: Schulhaus, Kapelle, Pfarrstube, Gemeindekornkammer und ein Brunnen, so daß im Kriegsfalle das Dorfleben "normal" weitergehen konnte. Nach der ersten und einzigen Eroberung, wurde 1636 -1638 ein 147 m tiefer Burgbrunnen gebaut, der 4.104 Gulden an Bargeld sowie etwa 2.000 Liter Wein und 25.000 Liter Freibier gekostet hat.

Als Ort, an der südwestlichen Grenze des Burzenlandes zur Walachei, hatte Rosenau schon immer einen großen Anteil rumänischer Bevölkerung. Hier ist auch die älteste rumänisch-orthodoxe steinerne Kapelle (1384) des Burzenlandes nachgewiesen, eine Stiftung von jenseits der Karpaten.

Der Marktplatz mit der ev. Kirche bildet seit jeher den Mittelpunkt von Rosenau.

Bevölkerungsstatistik:
1910 Deutsche 1.806, Rumänen 2.757, Ungaren 246
1930 Deutsche 1.742, Rumänen 3.215, Ungaren 91, Roma 200, Juden 24
1999 198 ev. Kirchenmitglieder