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Petersberg

sächsisch-->Petersparch
rumänisch-->Sânpetru
ungarisch-->Szent Peter

1240 wird Petersberg erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf wird zur Zeit des Deutschen Ritterordens vor 1240 angelegt und gehörte der Tartlauer "Hundertschaft" an.

Seit 1618 existiert eine Turmuhr. Nach dem Erdbeben von 1790 begann 1795 der Bau der jetzigen Hallenkirche.

Durch ein zwischenstaatliches Abkommen 1943, haben die Wehrpflichtigen, Rumänische Staatsbürger deutscher Nationalitet ihren Militärdienst in der Deutschen Armee geleistet.

Nach Kriegsende wurden alle deutschen Zivilisten: Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren und Männer von 17 bis 45 Jahren, zur Zwangsarbeit in die Kohlengruben der Sowjetunion deportiert.

Von 224 deportierten Dorfbewohnern überlebten 55 (25%) diese schwere Zeit nicht.

Die Zurückgebliebenen, die sich vielleicht gewehrt hätten, wurden im Frühjahr 45 in Lager verschleppt, während man ihre Häuser mit Kolonisten (Rumänen und Roma) besetzte, und Haushalt, Häuser, Vieh und Grund enteignete.

Von 1946 bis 1958 mußten die Sachsen mit ihnen ihr Habe, Haus und Hof teilen.

1997 waren noch 140 ev. Kirchenmitglieder.